Desk

Diese Seite hier beschreibt meinen Schreibtisch Aufbau, ein Teil der Hardware und Dinge die auf oder unter meinem Schreibtisch zu finden sind.

Tisch

Ich habe 2025 meinen selbstgebauten Schreibtisch, der aus einer Arbeitsplatte und zwei Ikea Alex Schubladenelementen bestand, durch einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch ersetzt. Auch wieder von Ikea, aber dieses Mal etwas für die Gesundheit: einen höhenverstellbaren Schreibtisch, den Ikea Idasen.

Der Idasen ist solide gebaut, hat eine angenehme Tischplatte, die mit 80 cm Tiefe viel Platz bietet, und die elektrische Höhenverstellung funktioniert einwandfrei. Ich habe mich für die 160 cm breite Variante entschieden, da ich so genug Platz für den Monitor und den PC habe.

Unten drunter gibt es ein Kabelnetz, welches alle Kabel gut versteckt. Die Steckdosenleiste habe ich jedoch extra montiert, so sind Schreibtisch, Monitor, PC, Lampe, Ladewürfel und Laptop-Netzteil versorgt.

Stuhl

Ich benutze, zu meiner Schande, immer noch einen ziemlich alten und durchgesessen Buerostuhl von, erraten, den alten Ikea Markus. Damals hat er noch 80 Euro gekostet. Mittlerweile steht er bei Ikea fuer knapp 160 Euro auf der Webseite.

Über die letzten fuenf, sechs Jahre habe ich immer mal wieder den ein oder anderen Bürostuhl oder Gamingstuhl gekauft, um diese dann aber doch nach kurzer Zeit wieder zu verkaufen. Denn Gamingstühle sind im ersten Moment ganz bequem, doch nach kurzer Zeit fühlen sie sich zu groß, zu schwer und einfach viel zu klobig an.

Immerhin ist der Tisch in der Hoehe verstellbar und somit muss ich ja nicht nur sitzen. Auch bin ich ganz froh, dass wir uns ein mobiles Laufband angeschafft haben. Das kommt immer oefter zum Einsatz und laesst sich einfach und bequem vor den Schreibtisch aufbauen und auch wieder zur Seite stellen.

Monitor

Aktuell besitze ich einen 32-Zoll LG-32GK650F Monitor, der über zwei HDMI- und einen DisplayPort-Anschluss verfügt. Damit kann ich problemlos meinen Laptop, Gaming-PC und ein eventuell drittes Gerät anschließen.

Lange Zeit hatte ich ein Setup mit zwei Monitoren. Doch seit ich zunehmend mit dem Laptop arbeite, habe ich den zweiten Monitor vom Schreibtisch entfernt.

Der integrierte Bildschirm meines Laptops, das auf einem 3D-gedruckten, erhöhten Gestell daneben steht, bietet mir mehr als ausreichend Bildschirmfläche.

Der Gaming-PC steht abseits und wird in letzter Zeit eher selten genutzt. Den dritten Anschluss habe ich meistens an einer Switch 2 Dockingstation angeschlossen.

Monitorhalterung für mehr Platz

Für mehr Platz auf dem Schreibtisch habe ich einen günstigen No-Name Monitorarm angebracht. Dieser ist nicht perfekt und könnte etwas stabiler sowie leichter verstellbar sein, aber er hält meine Monitore seit Jahren an Ort und Stelle.

Davor besaß ich einen Monitorstand aus Bambus, der sich allerdings eher als Ablage für allerlei Krimskrams erwiesen hat und daher irgendwann vom Schreibtisch geflogen ist.

Dank der vorhandenen Kabelhalterungen sind die Kabel ordentlich verstaut, und auch die Kabel von Maus und Tastatur konnte ich dort unterbringen, was wiederum zu mehr Organisation führt.

Laptop Stand

Lange habe ich den Laptop vor dem Monitor benutzt und ein Kabelchaos verursacht, wann immer ich ihn verwenden wollte. Auch hat es mich oft gestört, dass die Kabel nicht ordentlich versteckt waren, wenn ich den Laptop beiseite gestellt oder geschoben habe.

Seit kurzem habe ich mir daher mit dem 3D-Drucker einen Laptop-Ständer ausgedruckt, der den Laptop auf Höhe des Monitors bringt. Somit sind die Unterkanten von Laptop und Bildschirm gleich ausgerichtet, was für viel mehr Platz und Ordnung auf dem Schreibtisch sorgt.

Peripherie

Ich habe lange Zeit gedacht, ich müsse mir auch so eine Sammlung an mechanischen Tastaturen zulegen, wie es andere Tech-Nerds machen. Doch um ehrlich zu sein, kann ich tatsächlich auf fast jedem Keyboard gut schreiben und arbeiten. Dabei bin ich mit den Keyboards der MacBook-Reihe, nachdem Apple hier nachgebessert hat, tatsächlich sehr zufrieden.

Trotzdem braucht es manchmal etwas anderes, und so habe ich noch eine Keychron K1 Low Profile mit Hintergrundbeleuchtung, eine Durgod Taurus K320 in einem hellgrau mit eingen Keycaps in Orange. Leider nutze ich sie nur noch selten, denn sie ist ein wenig hoch und ohne Handballenauflage wird es doch schnell unangenehm. Am Gaming-PC ist eine Logitech G213 Tastatur angeschlossen. Auch nicht die idealste Tastatur und die Logitech-Spyware ist der Horror, dennoch sehr zuverlässig und für Plastik ziemlich robust.

Maustechnisch habe ich sehr lange eine ungenannte Marke benutzt. Diese war aber nach nicht einmal zwei Jahren so abgenutzt, dass die Tasten nicht mehr gut funktionierten, trotz Reinigungsversuchen. Also habe ich mir doch wieder eine Logitech zugelegt. Dieses Mal nicht die MX, sondern eine Logitech G203, mit der ich tatsächlich eingermaßen gut zufrieden bin. Sie liegt gut in der Hand, und auch das Kabel ist schön dünn und leicht, stört also nicht.

Beide, G213 und G203, würde ich so aber nicht wieder kaufen und wenn es da etwas schickeres gibt, bin ich wohl auch gewillt, diese zu ersetzen.

Für den mobilen Einsatz habe ich, aufgrund der Größe, dann aber doch zur Anywhere MX gegriffen. Die fühlt sich zwar ziemlich gummiartig an und hat auch schon starke Abnutzungsspuren, funktioniert jedoch tadellos und ohne Probleme. Allerdings kann ich sie mit drei Geräten koppeln, die Batterie hält ewig, und sie ist super portable, passt in jede Laptoptasche.

Einziger echter Nachteil ist die dumme Software von Logitech. Nicht nur, dass die letztes Jahr diesen dämlichen Zertifikatsfehler in ihrer Logitech Desktop-Software hatte, die Datensammelei ist auch ein Problem, bei dem jetzt ebenfalls noch KI hinzugekommen ist. Verstehe das, wer will: Warum muss eine Tastatur oder Maus unbedingt eine KI in der Desktop-Software haben?

Update: Gute Alternativen sind Mos und/oder MacMouseFixer.

Immerhin kann ich am Gaming-PC die Hintergrundbeleuchtung von G203 und G213 mit OpenRGB einstellen. Das “Natural Scrolling” am Mac hingegen lässt sich leider nur mit der Logitech-Software umstellen.

Speakers

Ich bin definitiv kein Audiophiler, dennoch ist mir zumindest anständiger Sound wichtig. Die integrierten Lautsprecher von Laptops und Monitoren sind einfach nicht gut genug. Daher habe ich vor vielen Jahren in ein Creative Labs 2.1 Soundsystem investiert, das mittlerweile am Rechner meiner Frau angeschlossen ist. Für meinen Audiogenuss habe ich ebenfalls vor vielen Jahren, als Logitech noch in Ordnung war, ein Paar Lautsprecher von Logitech gekauft. Ich konnte nur anhand von Fotos identifizieren, dass es sich um das Modell X140 S-0264B handelt. Nichtsdestotrotz liefern sie einen einigermaßen guten Sound, der auf jeden Fall besser ist als der von Laptops und Monitoren.

Wenn ich die Lautsprecher nicht benutze, habe ich noch ein Paar Beyerdynamics DT 770 Pro mit 80 Ohm. Es sind gute Kopfhörer, die gut sitzen und, in meinen Ohren, exzellenten Sound bieten.

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