Mittwoch, 18. Februar 2026
Ein paar Gedanken zum Lernen und Teilnahmen an Kursen im "KI-Zeitalter".
Ich versuche seit geraumer Zeit, mich wirklich hinzusetzen und Golang zu lernen. Grundlagen verstehen. Nicht nur anwenden, sondern wirklich begreifen.
Und dann taucht das nächste Bootcamp auf. Alles mit KI. Alles automatisiert. „Warum noch selbst programmieren, wenn das System den Code für dich schreibt?“
Ich bin ehrlich gesagt ein wenig hin- und hergerissen.
Einerseits faszinieren mich die Möglichkeiten. Die Tools sind beeindruckend, und es wäre naiv, das zu ignorieren.
Andererseits frage ich mich, ob wir gerade dabei sind, uns selbst aus der Gleichung zu nehmen. Ob wir noch bauen – oder nur noch prompten?
Da klingt der Satz
Wenn du nicht der KI-Revolution beitrittst, wirst du überflüssig und zurückgelassen.
plötzlich nicht mehr ganz so motivierend.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Frage: Wie viel KI ist sinnvoll? Und wo beginnt sie, unsere eigene Kompetenz zu ersetzen?
Noch habe ich ein paar Tage Zeit, bis das neue Bootcamp startet. Dennoch habe ich mich noch nicht entschieden.
Ich tendiere allerdings dazu, teilzunehmen – allein um zu sehen, wie die KI-Integration dort tatsächlich aussieht und um einschätzen zu können, ob das wirklich substanziell ist oder doch eher gut verpacktes Marketing.
Ich will verstehen, bevor ich automatisiere. Ich will bauen können, bevor ich delegiere. Wenn KI ein Werkzeug ist, dann will ich es führen – nicht von ihm geführt werden. Vielleicht ist genau das die Kompetenz, die in Zukunft zählt.