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Donnerstag, 19. Februar 2026

Die aktuellen RAM Preise sind eine Katastrophe. Was passiert, wenn die KI-Blase platzt?

Wir haben es inzwischen alle gemerkt: Die Preise für RAM und SSD-Speicher bewegen sich auf einem Niveau, das sich nur schwer nachvollziehen lässt.

Gleichzeitig hört man von Produktionsumstellungen, eingestellten Fertigungslinien und strategischen Verlagerungen. Crucial – eine Marke, die über Jahrzehnte für soliden und bezahlbaren Arbeitsspeicher stand – wird eingestampft. Und SK Hynix, einer der größten Speicherhersteller weltweit, rechnet offenbar erst gegen Ende 2027 mit einer Entspannung der Lage.

Ich frage mich allerdings, was mit all den Chips passiert, sollte die KI-Blase eines Tages platzen.

Aktuell wird ein erheblicher Teil der Fertigung auf KI-optimierte Speicherlösungen ausgerichtet – insbesondere auf High Bandwidth Memory (HBM), das in Kombination mit spezialisierten Beschleunigern enorme Datenmengen bewältigen kann.

Wenn die Nachfrage nach KI-Hardware abrupt einbricht, könnte ein Überangebot an hochspezialisierten Komponenten entstehen – während klassischer RAM und herkömmliche SSD-Controller weiterhin gefragt bleiben.

Das Risiko: Fehlallokation von Ressourcen. Und im schlimmsten Fall eine Welle zusätzlicher Elektronikabfälle.

Wenn Speicher zur knappen Ressource wird, merkt man plötzlich, wie sehr unsere gesamte digitale Welt davon abhängt.

Vor allem jetzt, wo KI-Systeme gigantische Mengen an RAM und Storage verschlingen.

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