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Freitag, 27. Februar 2026

Mir gefällt richtig gut, wie sich GoBlogger entwickelt. Die Software ist mittlerweile solide, und ich verspüre keinen Zeitdruck. Statt hektisch jeden Tag neue Features reinzudrücken, habe ich gestern lieber einige Bugs behoben und (hoffentlich) alle Eingabefelder mit sinnvollen Begrenzungen versehen.

Bisher war es beispielsweise möglich, einen Titel mit über 10.000 Zeichen einzugeben. Das führte dazu, dass Dateien gar nicht erst erstellt wurden oder andere unschöne Nebeneffekte auftraten. Ob die neuen Limits vielleicht noch zu großzügig sind, wird die Zeit zeigen; aktuell sind mir aber keine weiteren Fehler aufgefallen.

Mein nächster Fokus liegt auf Darstellungsoptionen und Datenintegration. Zum einen möchte ich den Nutzerinnen und Nutzern die Wahl geben: einfache Liste, Liste mit Textauszug oder Volldarstellung. Zum anderen möchte ich CSV‑, YAML‑ und JSON‑Dateien per Code‑Snippet direkt in Seiten einbinden, um Tabellen und Listen automatisch zu generieren. Außerdem benötigen die Dokumentation und die Beispiele eine Überarbeitung — vieles lässt sich noch klarer formulieren und einiges muss aktualisiert werden.


Ich genieße das richtig, hier zu schreiben. Auch wenn es erst der dritte Beitrag mit diesem Tool ist, so fühlt es sich irgendwie toll an, etwas zu benutzen, dass man selbst erstellt hat. Dass muss dieser Ikea-Effekt sein.


Nachtrag:

Neue Version von GoBlogger veröffentlicht. Auch habe ich eine neue Schriftart eingebunden: die Atkinson Hyperlegible. Die Next Variante kommt auf dem Blog als Hauptschriftart zum Einsatz. Und die Mono Variante in allen Textfeldern. Obwohl ich mit iA Write Duos sehr zufrieden bin, gefällt mir diese Atkinson noch ein Stück besser. Gefunden habe ich sie auf dem Blog von David Bushell.

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