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Donnerstag, 19. März 2026

S-Bahn Berlin

Im Büro ist es gerade „etwas schwierig“. Im Büro ist es gerade „etwas schwierig“. Die Deadline drückt. Die Kollegen nerven. Die Kaffeemaschine ist kaputt. Jeder versucht, seinen eigenen Kopf durchzusetzen. Ich nehme mich da gar nicht aus – manchmal bin auch ich fest davon überzeugt, dass mein Weg der bessere ist.

Und dann ploppte heute dieser Text in mein Postfach, der mich kurz innehalten ließ:

"Unexpected forms of generosity:

  • Being early can be a form of generosity. You wait, so they don't have to.
  • Delivering your work on time can be a form of generosity. You make life easier for everyone downstream.
  • Leaving something unsaid can be a form of generosity. You don't always need the last word.
  • Not taking things personally can be a form of generosity. You give people the space to say things imperfectly."

Besonders diese beiden Punkte haben mich getroffen:

Leaving something unsaid.
Not taking things personally.

Also:

Nicht immer das letzte Wort haben zu müssen.
Und nicht alles persönlich zu nehmen.

Klingt simpel.

Ist es aber nicht.

Gerade dann nicht, wenn man überzeugt ist, im Recht zu sein.

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Fähigkeiten in Zusammenarbeit:

Raum lassen. Nicht sofort reagieren. Und Menschen zugestehen, dass nicht alles perfekt formuliert sein muss.

Ich sollte mir das ausdrucken und an den Bildschirm kleben.

Nicht nur für mich, sondern auch für die anderen.

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