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Mittwoch, 02. April 2026

Wir brauchen neue Brillen. Leider.

Heute war ich mit meiner Frau beim Optiker. Es ist beeindruckend, wie modern diese Geschäfte hier in den Niederlanden sind – viele Untersuchungen, die man früher nur vom Augenarzt kannte, werden heute direkt vor Ort erledigt.

Besonders positiv fiel uns der Mitarbeiter auf: fachlich kompetent, sehr erklärungsfreudig und vor allem absolut unaufdringlich. Keine Verkaufsmaschen, kein Aufschwatzen, sondern einfach nur sachliche Empfehlungen.

Die Sehkraft meiner Frau ist zum Glück stabiler als gedacht. Dennoch wird es nun die erste „Gleitsichtbrille“ geben – beziehungsweise eine Booster-Version, die technisch zwischen normalen Gläsern und Gleitsichtgläsern liegt.

Dass Markengläser von Zeiss ihren Preis haben, war uns bewusst, aber die Endabrechnung ist dennoch eine Ansage: Ein einzelnes Glas kostet 278 Euro, womit wir allein für die Gläser bei 556 Euro liegen. Beim Gestell konnten wir sparen: Dank 50 % Rabatt auf ein Modell aus der Vorjahreskollektion kostete dieses „nur“ noch 150 Euro.

Insgesamt landen wir also bei über 700 Euro für eine Brille. Warum Gestelle generell so teuer sein müssen, bleibt mir ein Rätsel – ein 3D-gedrucktes Modell, das mir sehr gut gefallen hat, sollte sogar über 400 Euro kosten. Nur für den Rahmen!

In zwei Wochen habe ich dann meinen eigenen Termin – ich bin gespannt, ob ich preislich ähnlich „glimpflich“ davonkomme oder ob mich das 3D-Design doch noch schwach werden lässt.

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