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    <title>Technology auf cbrueggenolte.de</title>
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    <description>Neueste Beiträge in Technology auf cbrueggenolte.de</description>
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      <title>disable-javascript.org</title>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 00:00:00 +0100</pubDate><author>96ca5227@cbrueggenolte.de (cbrueggenolte.de)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Kürzlich bin ich über die Website von Marius auf &lt;strong&gt;disable-javascript.org&lt;/strong&gt; gestoßen:&#xA;&lt;a href=&#34;https://%e3%83%9e%e3%83%aa%e3%82%a6%e3%82%b9.com/disable-javascript-org/&#34;&gt;https://マリウス.com/disable-javascript-org/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Idee war sofort nachvollziehbar.&#xA;Die Initiative benennt strukturelle Probleme des heutigen, stark JavaScript-getriebenen Webs&#xA;und zeigt auf sachliche, praxisnahe Weise,&#xA;wie sich JavaScript standardmäßig deaktivieren lässt –&#xA;um es anschließend gezielt dort zu aktivieren,&#xA;wo tatsächlich Vertrauen besteht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Reaktionen auf die Einführung des Tab-Verhaltens waren aufschlussreich.&#xA;Neben einigen humorvollen Kommentaren zeigte sich auch deutliche Kritik,&#xA;vor allem aus Entwicklerkreisen.&#xA;Der Ansatz wurde als unnötig, feindselig oder sogar extrem dargestellt.&#xA;Häufig ging es dabei weniger um den konkreten Vorschlag&#xA;als um die grundsätzliche Frage,&#xA;ob es überhaupt sinnvoll oder praktikabel sei,&#xA;JavaScript zu deaktivieren.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich bin ich über die Website von Marius auf <strong>disable-javascript.org</strong> gestoßen:
<a href="https://%e3%83%9e%e3%83%aa%e3%82%a6%e3%82%b9.com/disable-javascript-org/">https://マリウス.com/disable-javascript-org/</a></p>
<p>Die Idee war sofort nachvollziehbar.
Die Initiative benennt strukturelle Probleme des heutigen, stark JavaScript-getriebenen Webs
und zeigt auf sachliche, praxisnahe Weise,
wie sich JavaScript standardmäßig deaktivieren lässt –
um es anschließend gezielt dort zu aktivieren,
wo tatsächlich Vertrauen besteht.</p>
<p>Die Reaktionen auf die Einführung des Tab-Verhaltens waren aufschlussreich.
Neben einigen humorvollen Kommentaren zeigte sich auch deutliche Kritik,
vor allem aus Entwicklerkreisen.
Der Ansatz wurde als unnötig, feindselig oder sogar extrem dargestellt.
Häufig ging es dabei weniger um den konkreten Vorschlag
als um die grundsätzliche Frage,
ob es überhaupt sinnvoll oder praktikabel sei,
JavaScript zu deaktivieren.</p>
<p>Damit wird der eigentliche Punkt verfehlt.
Und hier stimme ich Marius ausdrücklich zu:
Es geht nicht darum, JavaScript grundsätzlich abzulehnen.
Es geht darum,
nicht blind beliebigen Code auszuführen –
insbesondere nicht aus unbekannten Quellen.
Etablierte Plattformen mögen ein gewisses Maß an Vertrauen verdienen.
Zufällige, unbekannte Seiten tun das nicht.
Beides gleichzubehandeln
ist kein Komfortmerkmal,
sondern ein Sicherheitsproblem.</p>
<p>Was mich dabei besonders irritiert,
ist, wie viele Einwände offenbar daraus entstehen,
dass der Text schlicht nicht gelesen wird.
Die Empfehlung ist klar formuliert:
JavaScript standardmäßig deaktivieren
und dann selektiv dort aktivieren,
wo eine Vertrauensbasis besteht.
Dennoch wird häufig gegen eine Haltung argumentiert,
die so nie vertreten wurde.
Das wirkt weniger wie eine fachliche Debatte
und mehr wie ein Symptom
eines zunehmend oberflächlichen Diskurses.</p>
<p>Zur Klarstellung:
Ich nutze selbst JavaScript.
Auf Seiten mit Code aktiviere ich es bewusst,
etwa um Kopierfunktionen
oder kleine Komfortverbesserungen bereitzustellen.
Genau dieses Verständnis steht hier im Mittelpunkt:
JavaScript als gezielte Erweiterung –
nicht als Voraussetzung,
um Inhalte überhaupt konsumieren zu können.</p>
<p>Der Vorwurf eines „militanten Techno-Minimalismus“
greift daher ins Leere.
Diese Haltung ist weder nostalgisch
noch fortschrittsfeindlich.
Sie stellt vielmehr die Frage
nach sinnvollen Standards.
Inhalte sollten möglichst ohne JavaScript zugänglich bleiben,
mit Skripten als bewusster Ergänzung –
nicht als verpflichtender Ausführungsschicht,
die einfache Seiten
in fragile Laufzeitumgebungen verwandelt.</p>
<p>Eine solche Position als radikal zu bezeichnen,
sagt letztlich mehr
über den Zustand des heutigen Webs aus
als über das Argument selbst.
Skepsis gegenüber der standardmäßigen Ausführung
unvertrauenswürdigen Codes
sollte keine Provokation sein.
Sie sollte selbstverständlich sein.</p>
<p>Genau deshalb halte ich <strong>disable-javascript.org</strong> für relevant.
Die Seite bleibt nicht bei abstrakter Kritik stehen,
sondern macht konkrete Vorschläge:
Sie benennt reale Risiken,
zeigt praktikable Wege auf
und wirbt für ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen Sicherheit,
Nutzbarkeit
und Selbstbestimmung.</p>
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