Kategorie: 100 Days To Offload – Season 2

KFZ Zulassungsverlängerung

Gestern war es wieder einmal so weit. Der Tag im Jahr, an dem man 500 km fährt, für einen Termin der gerade einmal 20 Minuten gedauert hat. Die KFZ Zulassungsverlängerung.

Mit Fahrzeugschein, Zollbescheinigung, niederländischen TÜV (APK) und einer Kopie der Versicherungskarte, habe ich mich gestern Morgen auf den Weg nach Brunssum begeben. Ich habe immer ein wenig Sorge, dass ich von dort unverrichteter Dinge wieder fahren muss, weil einem der Beamten irgendetwas nicht passt oder man doch etwas vergessen hat. Nicht weil man es selber vergessen hat, sondern weil sich in der Zwischenzeit irgendwelche Richtlinien geändert haben, die man uns hier oben in Den Haag nicht mitgeteilt hat. Aber ich sollte Glück haben.

Der Herr hinter der Scheibe war erstaunlich freundlich. Meistens sind die Herren ja eher genervt, wenn man da mit seinem Anliegen aufkreuzt. Allerdings hat er mehrmals die Papiere für die beiden KFZ durcheinander geworfen und musste die Fahrzeugscheine mehrmals ausdrucken bis dann auch alles gestimmt hat. Irgendwie schien er mir nicht ganz bei der Sache zu sein. Egal.

Alle Papiere richtig ausgedruckt und unterschrieben musste ich mir beim Zoll noch den obligatorischen Stempel abholen und konnte nach nicht mal 20 Minuten schon wieder den Heimweg antreten.

Und hier ist der Teil, den ich nach 4 Jahren immer noch nicht verstanden habe: In den Niederlanden wird wirklich so gut wie alles digitalisiert. Führerschein, Ausweis, Fahrzeugschein, alles. Nur wir bekommen noch einen Old School Papierfetzen und Zollpapiere, die so dünn ist, dass sie fast von selbst zerfallen. „Warum kann man das nicht mit an die ID-Karte koppeln, auf der auch alle anderen Sachen gespeichert sind?“ habe ich den Beamten gefragt. Leider konnte er mir das auch nicht beantworten. „Geht nun mal nicht. Noch nicht“, hat er gesagt.

Irgendwann, wenn wir nach Deutschland zurückgekehrt sind, ist das vielleicht möglich.

Beitrag 31 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Auffrischungsimpfung? Sehr gerne!

Im Mai haben wir den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen. Meine Frau und ich. Damals (™) im Mai, konnten wir beide hin zum Arzt und uns die Impfung abholen. Jetzt allerdings gab es die Weisung, dass nur ich mir eine Impfung abholen kann und wir uns um die Auffrischungsimpfung meiner Frau selbst kümmern müssen.

Wir haben uns also selbst gekümmert und uns auf dem Rückweg aus Deutschland an einem Impfpunkt des DRK impfen lassen. Warum sollte ich auf die Firma warten, die aus meiner Sicht unnötig hin und her argumentiert und lange abwartet? Wenn ich eine Möglichkeit habe mich impfen zu lassen, dann mache ich das. Vor allem dann, wenn ein Impfschutz von Johnson & Johnson nach 6 Monaten einfach nicht mehr ausreicht und man als ungeimpft verhalten sollte.

11.51 Uhr: Impfschutz von Johnson & Johnson nach sieben Monaten kaum vorhanden
Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson hat nach einer neuen US-Studie nach sieben Monaten nur noch einen Impfschutz von 13 Prozent. Der Epidemiologe Timo Ulrichs sagte dem ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ dazu, jeder, der nur einmal mit Johnson & Johnson geimpft worden sei, sollte sich so verhalten, als wäre er nicht geimpft. Das Impfzertifikat ist auch bei Johnson & Johnson ein Jahr gültig. In Deutschland sind drei Millionen Menschen damit verimpft worden.

WDR.de Corona-Live-Ticker

Und ja, ich habe mit meiner Aussage im Mai recht behalten, dass wir mit Janssen Geimpfte nicht mit einer Impfung auskommen werden.

Nachdem meine Frau sich über das Internet schlau gemacht hat, konnten wir einen Ort zum Impfen ausfindig machen, wo man sich ohne Termin impfen lassen konnte. An diesem Wochenende waren wir auch mal wieder in Deutschland und so lag es gewissermaßen auf dem Weg nach Hause.

Am Impfort angekommen, erwartet uns allerdings eine schon recht lange Warteschlange. Ich habe meine Frau dann schon mal aussteigen lassen und habe mir einen Parkplatz gesucht. Das stellte sich als etwas schwierig heraus, denn am selben Tag gab es in der Stadthalle nebenan einen Schuhbasar mit vielen tollen Sonderangeboten. Entsprechend voll war der große Parkplatz.

Trotz der langen Wartezeit von mehr als zwei Stunden bei frischen 6 Grad Celsius wurden wir hervorragend unterhalten. Hinter uns in der Schlange standen vier doch recht gesprächige Frauen, die in der Pflege tätig sind. Ich sag es mal so: An interessanten und lustigen Geschichten hat es definitiv nicht gemangelt.

Endlich vor dem Eingang angekommen hatten wir immer noch ein wenig Bedenken, ob wir denn überhaupt geimpft werden. Im Vorfeld ging jemand vom DRK durch die Reihen und hat all die nach Hause geschickt, die nicht für eine Impfung infrage kommen. Nur die, deren Impfung mehr als sechs Monate her ist oder mit Janssen geimpft wurden. Wie zuvor erwähnt, ein wenig Unsicherheit bestand dennoch, haben wir ja keinen Hauptwohnsitz in Deutschland mehr.

Wie sich aber herausstellte, war das kein Hinderungsgrund und ohne nachzufragen, haben wir unsere Papiere bekommen, eine Unterschrift, einen Aufkleber und auch die Impfung. Vielen Dank an das Team vom DRK für ihren Einsatz und das Engagement. Der Frau, die sich immer zu den Impflingen bücken musste, um die Spritze zu setzen, wünsche ich alles Gute und hoffe, dass sie keine allzu schweren Rückenschmerzen davon getragen hat.

Nach der Impfung sind wir dann raus und haben beim erstbesten Restaurant angehalten. Zum einen muss man nach zweieinhalb Stunden auch mal auf die Toilette und so langsam hatten wir richtig Hunger. Seit dem Frühstück um neun Uhr hatten wir schließlich nichts mehr gegessen.

Fühlt sich gut an, geimpft zu sein. Große Nebenwirkungen gab es keine. Ich habe mich nur ein wenig müde und etwas schlapp in den nächsten zwei Tagen gefühlt. Aber das war es auch schon. Nichts, im Vergleich, was bei einer COVID-Infektion ohne Impfung mit einem geschieht!

Daher: Bitte lasst euch impfen!

Beitrag 30 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was bisher geschah – Woche 21-45

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich in dieser Kategorie einen Beitrag veröffentlicht habe. Aber ich will auch nicht zu viel langweilen, daher hier eine „kurze“ Übersicht der Ereignisse der letzten 9 Wochen. Da ich aktuell nicht unbedingt viel Bock habe, mich über die Covidioten, Impfverweigerer und Demonstranten aufzuregen, habe ich heute eine kleine Auswahl an Computerspielen für dich, die ich in den letzten Wochen so gespielt habe.

Ring Fit Adventure

Ich habe viel trainiert in den letzten Wochen. Mittlerweile habe ich den Ring fast 9300-mal zusammengedrückt, 550-mal Kriegerhaltung 1 und 500-mal die Kriegerhaltung 2 gemacht. Dabei bin ich fast 47 km gelaufen auf der Stelle gelaufen. Ziemlich gut, wie ich finde. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich schon fast 4 kg abgenommen habe. Zusätzlich ist die Menge an Körperfett gesunken und die Menge an Muskelmassen gestiegen, wenn man denn unserer Waage Glauben schenken darf.

Mit der Hauptstory bin ich noch nicht durch. Bin, jetzt glaube ich in Kapitel 16 oder 17 von 24. Dennoch macht es immer noch Spaß. Die Herausforderungen und Übungen werden mehr und intensiver. Ich komme bei dem ein oder anderen Abschnitt schon gut ins Schwitzen. Für mich, bzw. für uns hat sich das echt gelohnt und ich bin auch super stolz auf meine Frau, die das ebenfalls so konsequent durchhält. Sie ist dabei sogar engagierter als ich und hat fast 3h mehr auf der Uhr.

Ring Fit Adventure von Nintendo

Diablo 2: Resurrected

Screenshot Webseite Diablo 2 Resurrected

Ende September kam dann Diablo 2: Resurrected auf den Markt. Ich hatte mich so gefreut, doch am ersten Tag ging leider erst mal nicht viel. Überlastete Server, nervende Spieler, Blizzard schweigt sich aus. Eigentlich alles wie immer. 

In den folgenden Tagen habe ich dann mit ein paar Freunden einige schöne Stunden in der Welt von Sanctuary verbracht und Mephisto, Diablo und Baal mehrere Male den Gar ausgemacht. Einer aus der Gruppe hat es ein wenig übertrieben und uns anderen damit gewissermaßen den Spielspaß verdorben. Hinzu kam auch noch der Release von New World. Einer aus der Gruppe war damit weg und hat sein Interesse an D2R verloren. Auch ging mir das schnelle Überspringen von Inhalten ein wenig gegen den Strich. Ich habe eben nicht wirklich Bock auf 400 Baal Runs, nur weil man schon so weit ist, aber durch das Überspringen der Inhalte nur wenig gelevelt hat.

Diablo 2 Resurrected hat sich somit ziemlich schnell ausgespielt und konnte leider nur kurzzeitig für Vergnügen gesorgt.

Astroneer

Weil D2R nicht funktioniert hat, wir aber ein neues Multiplayer Spiel gesucht haben, sind wir dann bei Astroneer gelandet. Tolle bunte Grafik, Aufbauen einer Basis, sammeln von Ressourcen und das alles ohne Gegner. Entspannend und gleichzeitig eine Möglichkeit, den Alltag mal aus dem Kopf zu bekommen.

Es macht einfach Spaß über den Planeten zu hüpfen und sich an der schonen, bunten Voxelwelt zu erfreuen. Im Multiplayer gleich doppelt so viel. Als wir den großen Truck bauen konnten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Kern des ersten Planeten erreichten.

Denn das ist das Ziel des Spiels. Erreiche alle Kerne der einzelnen Planeten, um die dort erzeugten geheimnisvollen Steine auf dem Trabanten der Sonne zu platzieren.

Noch haben wir nicht alle Steine zusammen, aber wir basteln noch fleißig weiter und erkunden. Immerhin lässt sich auch hier eine automatisierte Produktion aufbauen und es gibt immer mal wieder diverse Events, die zum Weiterspielen animieren.

Astroneer Webseite

The Riftbreaker

Artwork aus dem MediaKit von TheRiftbreaker

Dann, am 14. Oktober wurde The Riftbreaker veröffentlicht. Ein geiles Game – wirklich!

Es geht darum, dass du als Wissenschaftlerin in einem Mech auf einem Alien-Planeten landest und dort Ressourcen sammeln musst, mit dem du ein Portal zurück zur Erde bauen sollst. Natürlich sind nicht alle Ressourcen auf einer Karte vorhanden und so muss man mithilfe des Portals die anderen Gegenden des Planeten erkunden und weitere Materialien sammeln, um schlussendlich das Portal zur Erde aktivieren zu können.

Leider machen es einem die Kreaturen des Planeten nicht so einfach und es gibt immer wieder diverse Ereignisse, in denen Horden von Gegnern kommen, um die Basis zu zerstören. Durch geschickten Basisbau und gut platzierte Türme ist es mal leichter mal schwieriger sich gegen die immer schwerer werden Horden zu verteidigen. Aber nicht nur die Türme helfen hier, auch selbst kann man aktiv in das Kampfgeschehen eingreifen. Dazu verfügt der Mech über diverse Waffensysteme und lässt sich mit der Zeit immer mehr verbessern. Hinzu kommt, dass man mit Strom und Munition ein wenig haushalten muss und auch nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung hat.

Neben der Kampagne gibt es noch einen Herausforderungsmodus. In diesem muss man bis zum Ablauf der Zeit eine Verteidigungsbasis aufgebaut haben, die dem dann folgenden Angriff standhält.

Den Trailer zum Spiel hatte ich hier auf dem Blog geteilt.

Offizielle Webseite von The Riftbreaker

Satisfactory

Dann kam es, wie es kommen musste, ich habe mir erneut Satisfactory angeschaut und mich von meinem Arbeitskollegen dazu hinreißen lassen, nicht nach 10 Minuten schon wieder aufzugeben. Was soll ich sagen, unsere gemeinsame Fabrik hat jetzt schon knapp 50 Stunden Spielzeit und einige coole, kleinere Fabrikkomplexe hervorgebracht.

Leider will der Kollege alles mit Fließbändern durch die Gegen schieben und ich würde gerne mehr Fahrzeuge wie Traktoren einsetzen. Züge haben wir nämlich leider noch nicht. Aber was nicht da ist, kommt ja noch irgendwann. 

Immerhin haben wir vor dem Wochenende die Fabriken für die meisten Grund-Komponenten erstellt und soweit automatisiert wie es uns möglich war. Schade ist nur, dass wir die Fabrik direkt neben die Quellen gebaut haben und nun können wir wohl nicht so leicht, eine neue und größere Fabrik bauen, die dann mehr Ressourcen verarbeitet. Denn mit der Zeit bekommt man bessere Erzförderer, die mehr Ressourcen pro Minute fördern. Damit lassen sich dann natürlich mehr Maschinen betreiben.

Nach dem Abschluss der Pionier und Besiedlungsphase sind wir nun in der Expansionsphase angekommen. Das bedeutet, dass wir nun Zugriff auf die Produktion von Öl und Plastik haben. Damit kommen dann die Computer und alle weiteren Bauteile. Aber auch die Züge sind in Reichweite gerutscht und so können wir hoffentlich bald ein paar coole Zugstrecken aufbauen, um Material und Ressourcen von A nach B zu bringen.

Ich hätte nie gedacht, dass Satisfactory mich doch mal so viel fesseln kann wie es Factorio getan hat.

Offizielle Webseite von Satisfactory

Inside Job

Reptilienmenschen? Wahr. Die Mondlandung? Fake. Für dieses misanthropische Genie und seine chaotischen Kollegen sind weltweite Verschwörungen zweifellos ein Vollzeitjob.

IMDB

Aber wenn das alles nichts ist, dann kannst du dir auch einfach die neue Serie von Netflix anschauen: Inside Job. Schräg und abgedreht. Viel Spaß dabei.

Beitrag 30 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Auffrischungsimpfung

Im Mai wurden wir mit dem Janssen-Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft. Mittlerweile, oder besser gesagt seit einigen Wochen ist es quasi amtlich, dass dieser Impfstoff keinen ausreichenden Schutz gegen die Delta-Variante bietet. Jetzt gibt es seit Wochen die Diskussion, ob wir wirklich müssen und für wen denn ein „Booster“ sinnvoll sei, dabei haben das RKI und auch die Bundesregierung (Abschnitt: Für wen empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Auffrischungsimpfung?) mittlerweile klare Aussagen getroffen. Im Mai wurde das Impfangebot auch für die Angehörigen ausgesprochen, die im aktuellen Angebot allerdings nicht mehr enthalten sind. Unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Erst will man sich impfen lassen, doch es gibt nicht genug Impfstoff. Jetzt will und soll man sich impfen lassen, Impfstoff ist genug da, aber man darf nicht oder wird nicht berücksichtigt. Die Möglichkeit nach Deutschland zu fahren besteht zwar, allerdings ist es auch dort nicht einfach, einen Termin zu bekommen.

Beitrag 29 der #100DaysToOffload Herausforderung.

The Billion Dollar Code

Um mich ein wenig von den Ereignissen am Wochenende abzulenken, habe ich mir heute alle vier Folgen der kurz Serie „The One Dollar Code“ auf Netflix angeschaut.

Vor ein paar Wochen habe ich davon im CRE-Podcast Folge 222 TerraVision gehört und die Serie stand somit auf der To-do-Liste. Wer mehr über die Hintergrundgeschichte von TerraVision und ART+COM hören möchte, der sollte sich die Serie und den Podcast anhören.

Die Serie ist gut. Wirklich gut. Als ich dann noch gelesen habe, dass diese aus Deutschland kommt und produziert wurde, war ich wirklich überrascht. Gute Schauspieler und eine hervorragende Aufteilung und Erzählung der zwei Zeitstränge.

Mir hat das gut gefallen, wie die Vergangenheit und Gründung von ART+COM dargestellt wurde. Die Probleme mit der damaligen Technik, die Telekom, mit den Leuten aus dem Silicon Valley. Auf der anderen Seite, im Wechsel die Vorbereitung und Durchführung das Gerichtsverfahren gegen Google.

In dem oben erwähnten Podcast CRE222 TerraVision spricht Tim Pritlove mit Pavel Mayer, einem der ehemaligen Entwickler von TerraVision. Sie unterhalten sich über die Entstehungsgeschichte, den CCC und die Technikkultur der 90er-Jahre. Viel Hintergrund Infos die es nicht in die Serie geschafft haben aus Gründen.

Hinweis: Serie vor der Podcast-Folge ansehen. Spoiler-Warnung!

Beitrag 28 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Pi-Hole Project

Webinterface-Ansicht eines frisch installierter Pi-hole Project auf dem BananaPi.
frisch installiertes pi-hole web-interface

Ich habe mich endlich mal dazu durchringen können mich mit dem Pi-Hole Project zu beschäftigen. Installiert habe ich das auf meinem leicht verstaubten BananaPi M2-Berry, den ich noch in der Schreibtischschublade rumfliegen hatte.

Schnell hatte ich eine microSD-Karte für das Debian-System gefunden. Nach dem Aufspielen und dem ersten Start gleich mal das root-Passwort ändern. Anschließend habe ich mich ein wenig mit der Netzwerkkonfiguration herumgeschlagen. Nach einigen Versuchen hat es aber geklappt und WLAN sowie ETH0 (Kabel) haben eine statische IP-Adresse. Einzig das WLAN will nach einem Neustart nicht so richtig. Das muss ich immer noch per Hand einmal anstoßen, damit es funktioniert.

Da die Internetverbindung nun vorhanden war, konnte ich das System mithilfe von apt update && apt upgrade auf den neusten Stand bringen. Anschließend habe ich noch ein paar Tools installiert um danach die Installation von pi-hole zu starten.

An dem Punkt, an dem man zur Eingabe der Upstream-DNS Server gefragt wird, empfiehlt es sich, einen Server aus dieser Liste hier zu nehmen: Privacy-Handbuch – DNS & DNSSEC Server –  zensur-freie und vertrauenswürdigen DNS-Server mit No-Logging Policy.

Zum Abschluss habe ich noch die DNS-Einstellungen in meinem Router / Wifi-Mesh-System für den DHCP-Dienst (automatische Vergabe von IP-Adressen) geändert. Hier habe ich für den DNS-Server die IP-Adresse die BananaPi eingetragen. Sobald die angeschlossenen Geräte sich das nächste Mal mit dem Netzwerk verbinden, bekommen sie die neuen Einstellungen zugeteilt. Ab dann laufen alle Anfragen über das Pi-hole-Project und werden gefiltert.

BananaPi M2 Berry auf dem Schreibtisch mit Wurfkabel-Installation
BananaPi M2 Berry

Der nächste Schritt wird sein, dass ich den BananaPi neben meinem NAS installiere. Hier oben auf dem Schreibtisch in der „Wurfkabel“-Installation kann er nämlich nicht bleiben.

Beitrag 27 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Die Suche nach dem passenden ‚Koelvloeistof‘

Auf dem Behälter steht G13 Silikat und enthält eine pinkfarbene Flüssigkeit. Doch wo bekommt man diesen Koelvloeistof in den Niederlanden her? In Deutschland kenne ich ATU, Bau- und Supermärkte in denen man Kühlmittel kaufen kann. Doch in Holland gestaltetet sich das schwierig, denn hier führen die Baumärkte die Produkte eher nicht und die Werkstätten hatten alle schon zu. Die Autozubehörkette Halfords gibt es zwar noch. Allerdings sind die Läden in der Umgebung alle geschlossen und existieren teils schon gar nicht mehr.

Am Mittwochabend nach der Arbeit hat sich mein Octavia beim Einparken mit „Bitte Kühlmittel auffüllen“ gemeldet. Etwas verwundert habe ich dann mal unter die Haube geschaut und musste feststellen, dass der Stand an Flüssigkeit sich im Kühlmittelbehälter ca. 1 Fingerbreit unter Minimum war. Warmer Motor wohlgemerkt. Ein paar Stunden später habe ich dann im kalten Zustand noch einmal kontrolliert und da war er dann knapp über Minimum. Feuchte oder nassen Stellen habe ich keine entdecken können, dennoch sollte ich ja etwas Kühlmittel nachfüllen.

Die diversen Tankstellen in der Umgebung haben leider alle kein G13 im Angebot. Eine Tankstelle hatte überhaupt kein Autozubehör, sondern sah mehr wie ein kleiner Supermarkt aus. Für den täglichen Bedarf gab es alles, Brötchen, Zahnbürste, Getränke, alles da, Autozubehör wie Scheibenklar oder Motoröl sucht man dort vergebens.

In einer der Tankstellen habe ich dann aber doch eine Flasche G12 LL erworben. Im Skoda-Forum wurde nämlich geschrieben, dass man G13 und G12 mischen kann, sofern die Farbe gleich ist. Bevor ich es jedoch eingefüllt habe, habe ich noch auf die ein oder andere Antwort gewartet, die dann auch kamen.

Lange Rede kurzer Sinn, es wurde nicht empfohlen, dass G12 zum G13 zu schütten, sondern einfach bei der nächsten Werkstatt vorbeifahren und dort um ein wenig Koelvloeistof zu bitten. Diesem Rat bin ich dann auch gefolgt und bin in der Werkstatt meines Vertrauens gefahren. Dort war man so nett und hat zum einen Kühlmittel aufgefüllt und auch gleich mal mit der Taschenlampe den Motorraum abgesucht. Der Fachmann sieht dann doch eher wo vielleicht etwas austritt oder nicht. Aber auch er konnte auf Anhieb nichts erkennen. Das ist schon mal ein gutes Zeichen! Als Dank gab es einen kleinen Obolus für die Kaffeekasse. Zusätzlich habe ich gleich einen Termin für den anstehenden Ölwechsel, TÜV und Reifenwechsel gemacht.

Nach über 400 km habe ich auch jetzt keinen Verlust festgestellt. Da es noch ein relativ neues Fahrzeug ist, gehe ich mal davon aus, dass es daran liegt, dass sich im Laufe der ersten Jahre die Schläuche noch etwas geweitet haben und sich so der niedrigere Füllstand erklären lässt. Zumindest ist das eine der Theorien im Skoda-Forum. Hoffen wir mal, dass es so ist und nicht doch irgendwo ein kleines Leck ist. Falls doch, dann hoffen wir mal, dass es bei der Inspektion Anfang November gefunden und behoben wird.

Beitrag 26 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Der Große Zapfenstreich ist keine Nazi-Erfindung

Wie ich gerade so mitbekommen habe, regen sich ziemliche viele darüber auf, dass der große Zapfenstreich ein „herumwackeln mit Fackeln vor dem Reichstag“ war.

Ja sagt mal: Geht’s noch?

Der Große Zapfenstreich ist die höchste militärische Ehrenbezeugung, die die Bundeswehr kennt. Er ist keine Nazi-Erfindung, sondern geht auf militärische Traditionen des 16. Jahrhunderts zurück, die die Funktionsweise der Armee symbolisch darstellen – einschließlich der Trommel- und Trompetensignale von Infanterie und Kavallerie. Verteidigungsminister, ihre Staatssekretäre und hohe Offiziere werden so verabschiedet, ebenso die Bundeskanzler, zuletzt 2005 der Sozialdemokrat Gerhard Schröder. Auch Angela Merkel wird diese Ehre zuteilwerden.

Welt.de

So sieht es nämlich aus und „gewackelt“ hat da niemand. Der Große Zapfenstreich ist eine sehr präzise durchgeführte Zeremonie zu Ehren derer, die besonderes geleistet haben. Das Militär oder der Beruf des Soldaten, ist eben kein Beruf wie jeder andere.

Der Zapfenstreich ist ein klares Signal dafür, dass es um etwas Ernstes geht, dass „Militär“ etwas qualitativ Einzigartiges ist. Soldat zu sein, das ist eben kein Beruf wie jeder andere, sondern beinhaltet im äußersten Fall die Pflicht zur Aufopferung für sein Land, also: unter Umständen für eine demokratisch legitimierte Sache zu sterben – oder zu töten. Man kann das nicht zur Dienstleistung herunterbanalisieren.

Welt.de

Wer dabei nur an die Nazi-Zeit denkt, hat es wirklich nicht verstanden.

Beitrag 25 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Windows 11

Windows 11 ist erschienen. „Juhu“ mag so manch einer denken. Endlich ein Windows welches nur ein wenig nach macOS aussieht. Aber nein, nein, das ist alles nicht geklaut oder abgeguckt.

Allerdings soll das jeder mal schön für sich selber entscheiden. Mir gefällt das neue Windows 11 auf jeden Fall nicht!

Was mir noch viel weniger gefällt, ist die Tatsache, dass man einen verpflichtenden Microsoft Online-Account benötigt, wenn man nur mit der Home-Edition unterwegs ist. Auch ist TPM 2.0 und Secure Boot verpflichtend. Ohne diese technischen Voraussetzungen lässt sich ein Windows 11 also nicht installieren und betreiben. Abgesehen davon, benötigt es mindestens 64 GB Speicherplatz. WTH? Ich will nur ein Betriebssystem installieren und nicht gleich noch die gesamte Office-Suite. Wobei, Windows und Microsoft Office mehr als 64 GB Speicherplatz beanspruchen. Besser mal aufrüsten.

Für diejenigen, die aber kein Bock auf TPM und Secure Boot haben, gibt es allerdings schon eine Lösung. Findige Script-Kiddies haben nämlich schon ein Script erstellt, welches die Windowsinstallationsdateien so verändert, dass sich Windows 11 auch ohne TPM und Secure Boot installieren lässt.

Beitrag 24 der #100DaysToOffload Herausforderung.