Kategorie: 100 Days To Offload – Season 1

Die Blogoldies – zn80.net

Die Blogoldies: zn80.net

Dieses ist er nun, der einhundertste Beitrag zur Serie 100 Days To Offload. Es hat länger gedauert als ich gedacht habe, ich habe es nicht immer geschafft, mehrere Beiträge pro Woche zu schreiben. Aber ich denke, das ist auch gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass man überhaupt etwas schreibt und seine Meinung, seine Ideen oder einfach nur ein paar Gedanken zu Papier bzw. auf den Bildschirm bringt.

Ein großer Danke an alle, die bis jetzt meine Texte gelesen und mir geschrieben haben. Auch wenn es keine Kommentarfunktion gibt, so habe ich doch die ein oder andere E-Mail und den ein oder anderen Kontakt über Twitter und Mastodon geknüpft. Das freut mich. Vielen Dank!

Hier nun mein Beitrag zu den Blogoldies. Zuerst ist dieser am 9. Juli 2021 auf offenesblog.de erschienen.

Die Blogoldies – zn80.net

Hier bin ich nun, bei den “Blogoldies” . So alt fühle ich mir zwar noch nicht, aber vielen Dank an Alex, der die “Alten” erneut zusammenbringt, auf dass sie ihre Geschichten erzählen können. Zwar bin ich kein Urgestein, doch will auch ich meinen Beitrag leisten. Hier ist sie nun, meine Geschichte wie ich zum Bloggen gekommen bin.

Der Start

Angefangen hat es so ungefähr um die Jahre 1999/2000. Ich habe damals mit dem Wechsel zur Berufsschule eine Ausbildung als Informationstechnischer Assistent begonnen und das Internet wurde mehr und mehr zugänglich. Da ich aktiv in einem Counter-Strike Clan gespielt habe und wir von einer LAN-Party zur nächsten gezogen sind, benötigten wir natürlich auch eine Webseite. Eine tolle Webseite sollte es werden, eine großartige Webseite, auf der wir unsere Erfolge im Clan-Leben der Welt präsentieren konnten.

Mit zwei Freunden habe ich dann in Dreamweaver begonnen, meine ersten Webseiten zu erstellen. PHP steckte noch ein wenig in den Kinderschuhen und mit Perl hat sich einfach keiner ausgekannt. Die Webseite wurde in der Tat wirklich beeindruckend und wir haben viel Zeit und Geduld investiert. Leider haben wir dadurch unser Training in Counter-Strike vernachlässigt und große Erfolge haben wir nicht verzeichnen können. Egal! Mein Interesse am Internet und am Erstellen von Webseiten war geweckt.

Die erste eigene Domain

Ein wenig später, so im Jahre 2003, habe ich dann meine erste eigene Domain registriert. Unter infostand.net wollte ich dem Internet ein Forum bieten, in dem man sich austauschen kann. Einen Infostand sozusagen. Doch leider fehlte es damals an nötigem Elan und wohl auch an vorhandenen sozialen Netzwerken, sodass ich das Projekt irgendwann eingestellt habe.

Nach dem Forum habe ich mich dann mit Drupal und dem Betreiben eines Blogs beschäftigt. Zu der Zeit war ich auch schon tief in die Welt von World of Warcraft eingedrungen und der Inhalt des Blogs spiegelte dieses wider. Raids wurden kommentiert, Erfolge mit der Gilde gefeiert und Neuigkeiten rund ums Spielen veröffentlicht. Das hat Spaß gemacht, doch so wirklich passte die Domain irgendwie nie zum Inhalt. Ich beschloss also umzuziehen und unter darkdexter.de, meinem damaligen Spitznamen, neu anzufangen. Registriert hatte ich die Domain 2001 schon, aber nie aktiv genutzt.

Mit dem Höhenflug von Minecraft im Jahre 2009 sollte auch meine Chance kommen, mit meiner alten Domain unter neuem Namen neu anzufangen. Weil ich eben nicht mehr nur über World of Warcraft bloggen wollte, sondern auch über Minecraft und die viele andere Spiele. Ich habe sogar LetsPlay’s produziert und einen Teamspeak-Server betrieben. Den Teamspeak-Server gibt es heute immer noch, von den LetsPlay’s Gott sei Dank keine mehr. Auf dem Teamspeak-Server hängen wir ab und zu immer noch rum. Mit den gleichen Leuten wie vor 10 Jahren, was schon ziemlich cool ist. Aber ich schweife ein wenig ab.

Auf neuen Wegen

Dadurch, dass ich auch beruflich mehr und mehr mit dem Internet und dem Erstellen von Webseiten in Kontakt kam, wollte ich auch ein wenig weg vom Bloggen über Games. Ich wollte einen eigenen, etwas seriöseren Blog führen auf dem ich meine Meinung, meine Erfahrung mit technischen Dingen und interessante Links teilen konnte. Außerdem wusste ich ja noch nicht, wie das beruflich mal weitergehen sollte und ein persönlicher Internetauftritt fehlte auch noch. So bin ich dann zur Domain cbrueggenolte.de gekommen – die heute ein wenig heruntergekommen aussieht und dringend überarbeitet werden muss.

Gesagt, getan. Darkdexter.de wurde stillgelegt und nur noch für den Teamspeak-Server und einige wenige Dienste betrieben. Der Umzug mit dem Blog und allem anderen erfolgte recht schnell und so habe ich angefangen weniger über Games und mehr über mich zu bloggen. Bis dann das iPhone kam und alles anders wurde.

Auf großer Bühne

Mit dem Erwerb des iPhone 3G bin ich in die Apple Welt eingetaucht und so über Umwege bei Google+ auf die Apfelcheck-Community gestoßen. Hier entwickelte sich ziemlich schnell ein reges Interesse und nach nicht allzu langer Zeit, war ich ein Teil vom Apfelcheck-Team. Damals haben wir viele Reviews über iOS-Apps, aber vor allem über Games geschrieben. Die für mich neue Welt von Apple und Co. hat mich ermutigt mehr aus mir herauszukommen und noch mehr Beiträge zu schreiben. Das hat anfangs wirklich Spaß gemacht und führte sogar soweit, dass wir über 100 Folgen eines Podcasts produziert haben. Von den über 500 Beiträgen, Reviews und Tests auf apfelcheck.de gar nicht zu reden. Meinen eigenen Blog konnte ich ebenfalls hier und da etwas vorantreiben. Allerdings hat auch alles seine Schattenseiten und nach knapp zwei Jahren war irgendwie die Luft raus und ich bin ausgestiegen.

OffenesBlog.de

Irgendwann im Jahre 2011 glaube ich, bin ich dann auf offenesblog.de gestoßen. Ich weiß gar nicht mehr wie es dazu kam, dass ich Gastbeiträge geschrieben habe und irgendwann sogar mal als „Mitarbeiter“ angestellt wurde. Für zwei ganze Jahre habe ich auf dem offenen Blog dies und jenes gemacht. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich mich an diese Zeit kaum erinnern kann.

Was mich aber besonders freut ist, dass die Artikel über Dänemark noch online sind. Auch, wenn leider die Bilder aus Imgur wohl verschwunden sein sollten. Damals war nun mal alles noch etwas anders.

Der eigene Blog

Ich war schon immer ein Tüftler und konnte nie aufhören am Design meines Blogs herumzufummeln und so sind über die Jahre viele verschiedene Designs entstanden. Mal ausführlich und pompös mit Gadgets, Widgets und Tag-Clouds, mal minimalistisch und mal bunt. Irgendwie habe ich selbst ein wenig den Überblick verloren, wie oft ich das Design gewechselt habe. In all den Jahren habe ich so häufig die Blogging-Software gewechselt, das viele teils gute Beiträge wohl verloren gegangen sind. Auch hat die Struktur der Links darunter gelitten, dass irgendwann wohl viele der Suchmaschinen aufgegeben haben.

Von Drupal zu WordPress über mynt wieder zurück zu WordPress. Ein Ausflug mit Jekyll und Hugo über Ghost wieder zurück zu WordPress. Danach mit einigem Hin und Her zu Bludit und erneut zu Ghost. Schlussendlich habe ich so oft gewechselt, dass ich ehrlich gesagt auch hier den Überblick verloren habe, wie oft ich gewechselt und welche Software ich im Laufe der Jahre verwendet habe.

Weil mir das alles zu umständlich wurde, habe ich im März dieses Jahres dann beschlossen, das ganze Durcheinander aufzuräumen. Das wollte ich nämlich letztes Jahr schon machen, doch war die Motivation nicht so hoch. Die meisten meiner Domains sind entweder abgeschaltet oder zeigen auf die eine Domain meiner Wahl: zn80.net cbrueggenolte.de!

Warum ich mich damals für zn80.net entschieden habe? So genau weiß ich das gar nicht mehr. Ich habe einfach was Kurzes und Einfaches gesucht. Etwas das mit mir zusammenhängt. Auch wenn es nicht auf den ersten Blick offensichtlich ist, so habe ich einfach ein für mich wichtiges Datum genommen. Daraus ist dann der kurze Name entstanden.

Heute bin ich mit Hugo unterwegs. Hugo ist ein Generator für statische Webseiten. Aus vielen in Markdown geschrieben Dateien und ein paar Vorlagen erstellt er super schnell in wenigen Sekunden eine schicke Webseite. Ohne Schnickschnack, ohne Datenbank ohne PHP oder NodeJS. Der Quellcode liegt auf github.com und immer wenn ich einen neuen Beitrag schreiben will, lade ich einfach eine Datei hoch und der Blog wird automatisch generiert. Auch wenn es etwas gedauert hat, um das System so einzurichten, dass es funktioniert, bin ich sehr zufrieden damit.

Da ich im Laufe der Jahre viele Beiträge nicht migriert oder schlicht weg verloren habe, durchforste ich gerade das Internetarchiv und versuche den einen oder anderen alten Beitrag zu rekonstruieren. Das mache ich hauptsächlich für mich, denn einige der Beiträge möchte ich gerne aktualisieren. Mein Blog war eigentlich immer mehr oder weniger ein Sammelsurium an Informationen, die ich gerne für mich aufbewahren wollte. In der Form eines Blogs, damit auch andere etwas davon haben.

Hier und Heute

Ich bin schon ein wenig stolz, dass ich mit einigen Hochs und Tiefs so lange durchgehalten haben. Auch habe ich über all die Jahre so viele nette Menschen kennengelernt, die einem geholfen haben. Teils sind auch wirkliche Freundschaften entstanden, ohne das man sich jemals „in Echt“ gesehen hat.

Ein Blog ist und bleibt auch immer ein Spiegel der Persönlichkeit. Er wächst über die Jahre mit einem mit und nicht nur der Blog, das Design und das Aussehen verändert sich, sondern auch wir selbst verändern uns und entwickeln uns weiter.

Ich habe gelernt wie ich bessere und schnellere Webseiten baue. Gelernt, was man mit Software machen kann und wie schön es ist, wenn Leser E-Mails schreiben und man sich über Wochen oder sogar Monate hinweg austauschen kann. Ebenfalls habe ich gelernt, mich eleganter auszudrücken, welches mir beruflich viel geholfen hat. Das Schreiben hat mir auch ab und zu geholfen, Dinge einfach mal loszuwerden. Allerdings schreibe ich private Dinge dann doch eher in ein Tagebuch und nicht auf meinen Blog. Denn, ein guter Blogger-Freund hat mal gesagt:“Du kannst über alles schreiben, nur nicht über die Familie. Und vor allem nichts Schlechtes!

Einen großen Dank muss ich aber auch an Alex aussprechen. Ich glaube fast, wenn er mir damals nicht die Chance auf offenesblog.de gegeben hätte, ich wäre vielleicht nicht der begeisterte Blogger geworden, der ich heute bin. Aus diesem Grund kann ich wirklich nur jedem empfehlen: Fangt einen Blog an! Es ist einfacher als ihr denkt und wirklich kein Hexenwerk mehr! Ein Blog gehört Dir und keinem anderen und Du kannst über (fast) alles schreiben, was Du willst!

Viele liebe Grüße gehen natürlich auch an alle Blogger-Kolleginnen und -Kollegen raus. Über all die Jahre haben wir uns mehr oder weniger die Treue gehalten und uns gegenseitig ermutigt, weiterzuschreiben. Jeder hat mal seine Hochs und Tiefs. Einige haben aufgehört, einige machen noch heute tapfer weiter und schreiben, was die Tastatur hergibt. Ein erneutes Dankeschön nochmals an Alex, der viele Dinge in diesem unserem kleinen Blogging-Universum zusammenhält. Er hat es doch immer wieder aufs Neue geschafft, die Clique zu motivieren und sei es nur um die Weihnachtszeit mit dem Blog Adventskalender.

Der letzte Gruß aber geht raus an all die fleißigen Leser und Kommentatoren. Ihr seid das Brot und der Zucker den wir Blogger benötigen. Einige schreiben vielleicht nur für sich und dennoch freut es jeden, wenn ein netter Kommentar oder eine E-Mail von einem Leser reinkommt. Diese Wertschätzung ist manchmal mit nichts zu vergleichen. Vielen Dank!

Euer Carsten

Beitrag 100 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was bisher geschah – Woche 21–27

Bild von Herbert Aust auf Pixabay

Es ist schon wieder Sonntag und damit Zeit für eine weitere Ausgabe meines kleinen Wochenrückblicks.

Besuch in Deutschland

Nach einer recht anstrengenden Woche im Büro waren wir dann endlich mal wieder in Deutschland Freunde besuchen. Am Freitag haben wir mit Freunden gegrillt und ein paar alte Bekannte wiedergesehen. Einige davon nicht mehr seit wir Deutschland in Richtung Belgien verlassen hatten.

Am Samstagvormittag sind wir dann einkaufen gewesen und haben uns so ein digitales Impfzertifikat aus der Apotheke geholt. Irgendwie ist das schon traurig, dass man dafür extra 230 km fahren muss und es nicht auf anderem Wege organisiert werden kann.

Den Abend haben wir mit unseren Gastgebern mit einer Runde Mario Party auf der Switch ausklingen lassen. Leider habe ich nicht gewonnen und bin nur Dritter geworden. Dabei sah es Anfangs so gut aus. Aber man kann nicht immer gewinnen und muss es ja auch nicht. Hauptsache man hat Spaß und den hatten wir reichlich.

Inzidenzen in den Niederlanden

CoronaDashboard Corona Situation in the Netherlan

So schön der Ausflug auch gewesen ist, so weiß ich gerade nicht, ob es in naher Zukunft wieder welche geben wird. Die Inzidenzen hier in den Niederlanden sehen überhaupt nicht gut aus. Gestern hatten wir hier einen Anstieg von über 10.000 Neuinfektionen. Heute sind es schon über 9.300. Da sollte es niemanden wundern, wenn die Regierung erneut in die Kiste der Einschränkungen greift.

AUf government.nl schreiben sie:

The coronavirus infection rate in the Netherlands has increased much faster than expected since society reopened almost completely on 26 June. Most infections have occurred in nightlife settings and parties with high numbers of people.

Blogoldies

Die Blogoldies: zn80.net
Die Blogoldies: zn80.net

Aber genug der schlimmen Sachen. Es gibt auch schöne Sachen zu berichten. Ich habe für den offenen Blog vom Alex einen Artikel geschrieben, der meine Geschichte erzählt, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Unter dem Link Die Blogoldies: zn80.net findet ihr den Artikel mit allen Details zu meiner “Blogger-Karriere” (wenn man das Karriere nennen kann :-)).

Schöne finde ich auch, dass Alex die Liste der Gastartikel überarbeitet hat. So habe ich erstmal erfahren, dass ich 16 Gastartikel verfasst habe. Einiges davon ist kann man heute immer noch gebrauchen.

MacBook Air

Das MacBook Air habe ich jetzt nicht ganz eine Woche und kann keine negativen Punkte finden. Nach der Einrichtung habe ich direkt homebrew installiert. Ohne diesen Paketmanager für macOS geht gewissermaßen gar nichts bei mir. Mithilfe von brew konnte ich dann einen großen Teil der Softwarepakete installieren.

Die Installation von Firefox, iTerm2, Element (Matrix Chat), Spotify, MacAppStore-CLI (mas-cli) und einigen weiteren Programm ist damit im Handumdrehen erledigt. Mit dem MacAppStore-CLI habe ich dann meinen Password Manager Bitwarden und die Desktopversion vom LanguageTool installiert.

Danach habe ich dann auch mal ein paar Spiele ausprobiert und bin sehr positiv überrascht. Gut, das, was der M1 leisten kann, kenne ich auch vielen Videos und Benchmarks. Allerdings ist es immer noch einmal etwas anderes, wenn man es dann doch selbst ausprobieren kann.

Am meisten überrascht hat mich aber die Akkulaufzeit. Du kannst einfach stundenlang schreiben, surfen, installieren, kurz was spielen, Video schauen etc. In den letzten 6 Tage habe ich gerade einmal zwei Ladezyklen gebraucht. Ich denke, dass sich durch das optimierte Laden und wenn ich alles an Software installiert habe, die Zyklen noch weniger werden.

Ich bin jedenfalls sehr angetan vom neuen MacBook Air und hoffe inständig, dass es genauso langen halten wird wie der Vorgänger.

100 Days To Offload

Dieses hier ist der 99. Beitrag. Bald habe ich es geschafft. Es wird also Zeit, sich so langsam mit Beitrag 100 zu beschäftigen. Mit dem geht die Staffel 1 dann nämlich zu Ende.

So ganz habe ich mich ja nicht an die Regeln gehalten. Es gab auch schon mal Zeiten, an denen ich es nicht geschafft habe, alle 2-3 Tage einen Beitrag zu schreiben. Ich gelobe Besserung und hoffe, dass Staffel 2 besser wird. Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage.

Vielleicht fange ich mit Staffel 2 auch 100 Tage vor Jahresende an. Mal schauen was sich da so ergibt.

HowTo: My Terminal & Shell setup – Hyper.js + ZSH + starship. dev.to

Alternative dazu: How to Customize the zsh Prompt in the macOS Terminal MakeUseOf.com

Scale von Flexible bietet Illustrationen für was auch immer ohne Angabe des Urhebers. Alle Dateien gibt es als SVG oder PNG. Farben lassen sich nach belieben ändern. Die nächste Präsentation kann kommen.

Noch etwas für auf die Ohren: Dark Pattern – Wie wir im Netz manipuliert werden. Und hier ist der Link zur Podcast-Folge von Cosmo-Tech


Zum Schluss möchte ich noch einen Tweet zitieren der mir in diesen Tage sehr gut gefallen hat:

Beitrag 99 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was bisher geschah – Woche 21-25/26

Newspaper stack image by congerdesign from Pixabay

Es ist mal wieder Sonntag und das Wetter könnte besser sein. Doch so schlimm wie es in den vergangenen Tagen in einigen Gemeinden und Landkreisen war, war es hier bei uns glücklicherweise nicht. Wir sind von Hagel, Regen und Sturm verschont geblieben. Dennoch ist es immer noch kein richtiges Strandwetter und zum Fahrradausflug lädt der bewölkte Himmel auch nicht wirklich ein. Daher machen wir es uns noch ein wenig Zuhause gemütlich und hoffen, dass die nächsten Wochen schöner und angenehmer werden. Denn wenn ich Urlaub habe, möchte ich die Zeit schon gerne im Garten oder auf dem Rad verbringen.

Der Umzug

Letzte Woche, hatte ich bereite drüber geschrieben, habe ich ziemlich viel Zeit im Büro verbracht. Denn nach einem Umzug muss man sich erst einmal ein wenig zurechtfinden. Bis dann alle Netzwerkanschlüsse gepatcht und Verbindungen eingerichtet sind, vergeht auch immer noch ein wenig Zeit. Aber das hat sich mittlerweile alles schon eingespielt und wir können wieder arbeiten. Durch die ein oder andere Verzögerung allerdings, lies es sich nicht vermeiden, dass es die nächste Woche doch wieder ins Büro geht. Eigentlich wären wieder Home-Office-Wochen angesetzt. Ist vielleicht aber auch ganz gut so, wenn ich im Büro bin, kann ich noch das ein oder andere Projekt vor der Sommerpause abschließen.

Urlaub im Garten

Apropos Sommerpause. Bald habe ich Urlaub und damit kann ich endlich ein paar Projekten nachgehen, die ich schon lange auf dem Schirm habe. Zum einen möchte ich unser Büro auf dem Dachboden (ausgebaut) ausmisten. Es haben sich schon wieder so viele Kartons und unnütze Dinge angesammelt. Unglaublich, was man manchmal kauft und dann doch nur kurz verwendet. Drohnen, Bürostühle, diverse Tastaturen und Hardware. Darunter alte Festplatten, diverse USB-Sticks von Anno dazumal.

Nach dem Büro will ich das Gästezimmer entrümpeln. Dort haben wir zwei Schränke, in denen wir alle mögliche an Krimskrams aufbewahren. Ob wir all die Dinge brauchen, keine Ahnung! Doch was hebt man nicht alles auf, weil man glaubt, man könne es irgendwann noch einmal verwenden. Einen großen Teil werden wir aber weiterhin behalten, denn wer kann jetzt schon sagen, in welche Art von Wohnung wir mal ziehen werden, wenn es für uns aus den Niederlanden wieder nach Deutschland geht.

Wenn die Dinge im Haus erledigt sind, geht es raus in den Garten. Die Sitzmöbel benötigen noch mal einen Anstrich, die Autos müssen mal wieder gewaschen und vor allem neu versiegelt werden und die Fahrräder auf Vordermann bringen. Was ich mir schon im Frühjahr vorgenommen aber nicht umgesetzt habe: den Schuppen aufräumen!

Das ist auch so eine kleine Chaosbude. Werkzeug, Autowaschzeug, Kühltruhe, Getränkekühlschrank, Sitzpolster und Getränkekisten. Auch stehen doch immer noch einige Umzugskisten mit Zeug, was wir seit zwei Jahren nicht angefasst haben. Das Beste wird wohl einfach sein, alles in eine große Kiste zu packen und es zum Wertstoffhof zu bringen. Die alten Farbdosen und Reinigungsmittel brauchen wir nun wirklich nicht mehr aufzuheben.

MacBook Air mit Apple M1

Neben all den handwerklichen Tätigkeiten möchte ich mich dann aber auch mit dem neuen Laptop beschäftigen. Ich habe mich endlich durchgerungen und ein neues MacBook Air mit dem Apple M1 Apple bestellt.

Ich habe lange gewartet und gehofft, dass zur WWDC vielleicht ein neues MacBook Pro erscheint. Das habe aber nicht nur ich, sondern auch sehr viele andere gedacht. Trotz vieler Gerüchte und Spekulationen, kam keine neue Hardware. Die Gerüchte, die aktuell durchs Netz kreisen, prognostizieren den Oktober als mögliches Releasedatum für neue Hardware. Doch so lange möchte ich jetzt auch nicht mehr warten. Ich habe ein gutes Angebot gesehen und heute Nacht zugeschlagen! Es ist jetzt ein MacBook Air mit 8 GB Speicher und 512 GB SSD geworden.

Ich weiß, ich weiß, ich habe davon gesprochen, dass ich keines mit 8 GB Speicher kaufen wollte und unbedingt eines mit 16 GB haben wollte. Die Erfahrungsberichte der letzten Monate jedoch zeigten, dass die M1 Chips mit sehr viel weniger RAM auskommen und so viel Power haben, dass die 16 GB wirklich nur gebraucht werden, wenn man 8K Videoschnitt machen möchte. Ich habe nicht einmal ein Gerät, welches in so hoher Auflösung aufzeichnen könnte.

Ich werde jetzt vom alten Laptop noch eine Sicherung machen und meine Dateien ein wenig sortieren und etwas aufräumen, sodass ich meine Daten reibungslos auf das neue Gerät umziehen kann. Dadurch das ich erst jetzt umsteige, sind schon sehr viele Programme angepasst und laufen nativ auf der Apple Silicon Architektur.

Und damit kommen wir zu den Links der Woche.

Und damit sind wir auch schon am Ende. Ich schaue mir jetzt noch mal das Video mit den Features von macOS Big Sur an.


Mehr interessantes Zeug findest du beim dn15, beim happybuddha1975 und natürlich beim monstropolis. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagnachmittag oder -abend oder Montag morgen und einen guten Start in die Woche!

Beitrag 98 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Endlich Wochenende

Endlich Wochenende! Das habe ich mir auch redlich verdient. Glaube ich. Das haben wir uns redlich verdient! So viele Stunden wie ich in den letzten zwei Wochen im Büro verbracht habe waren es, glaube ich noch nie.

Letzte Woche war der große Umzug vom etwas in die Jahre gekommen “Übergangsbüro”, welches wir seit über 2 Jahren unser “zu Hause” nennen durften. Keine Klimaanlage, keine Umluftanlage und im Sommer schöne 38 Grad mit aufgeheizter Luft aus dem Innenhof. Einmal im Monat gab es dazu noch schöne Dieselabgase, die beim Testen des Notstromgenerators erzeugt wurden. Die Holzfenster sind eben nicht mehr ganz dicht, nach all den Jahren. Im Winter war es montags immer sehr kalt, da die Zentralheizung am WE nur auf Sparflamme lief und es schon vorgekommen ist, dass wir montags morgens nur so 16 Grad Celsius im Büro hatten. Dienstags mittags waren es dann irgendwann angenehmen 22 Grad.

Auch wenn das vielleicht nach “mi-mi-mi” auf hohem Niveau klingt, angenehm war das nicht und ihr wäret in so einer Situation bestimmt auch nicht glücklich gewesen. Allerdings ist das nun Geschichte. Wir sind endlich in das neue Gebäude gezogen. Doch wer glaubt, dass alles besser sei, der täuscht sich.

Obwohl, so schlecht ist das nicht. Wir haben schöne neue Bürostühle bekommen. Das sind so teure Dinger mit ergonomischem Sitz, der leicht angehoben ist und nach vorne hin abfällt. Man kann schon gut darauf sitzen, aber ich habe ständig das Gefühl, dass ich nach vorne hin abrutsche. Die Tische sind ok, aber bloß nicht bewegen. Einige Kollegen haben wohl beim “umstellen” schon Tischbeine abgebrochen. Ich frag mich dabei ja, wie viel Zeug man so auf dem Tisch aufbauen muss, dass beim Verrücken ein Tischbein aus Metall abbricht? Wir haben das immer zu zweit gemacht und dann auch nur mit zwei Monitoren darauf, um zu schauen, wie es passt.

Die Fenster können wir nicht mehr öffnen, das geht aus Gründen der Luftumwälzanlage nicht. Wobei die auch noch nicht richtig funktioniert, da angeblich Wärme und/oder Kälte-Pumpe noch nicht laufen. Wie auch immer, bis wir eine gewünschte Raumtemperatur einstellen können, wird es wohl noch etwas dauern. Solange es aber um 21 Grad Celsius bleibt, ist alles in Ordnung.

Super war aber, dass alle unsere Systeme funktionieren. Daher habe ich neben dem Einrichten vom neuen Arbeitsplatz, endlich mal wieder gut und ungestört arbeiten können. Mich wundert das ja selber, aber manchmal macht die Arbeit wirklich Spaß und dann bleibt man auch gerne mal eine Stunde länger da. Das freut den Chef und kurz vor dem Urlaub habe ich schon den Anspruch an mich selber, meine mir zugewiesenen Aufgaben abzuarbeiten und nichts mit in den Urlaub zu nehmen. Zumindest keine großen Sachen. Als Softwareentwickler ist man eigentlich nie wirklich fertig und Fehler tauchen immer wieder auf.

Und so vergehen ratzfatz zwei Wochen und ich bin selbst überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Bald aber ist Urlaub – Juhu! Dann gibt es ausschlafen und ich denke, dass ich dann wieder etwas mehr schreiben werde. Letzten Sonntag gab es ja ebenfalls keinen Beitrag, weil wir im Auto gesessen haben und auf dem Rückweg nach Hause waren. Nach viereinhalb Stunden Autofahrt hatte ich echt keine Lust mehr, noch etwas zu schreiben. Dafür wird es Sonntag vielleicht etwas mehr.

Beitrag 97 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was Bisher Geschah – Woche 21-23/24

Sail Op Scheveningen - Sommer 2019

Vor zwei Wochen hatte ich geschrieben, dass das erste halbe Jahr fast vorbei sei und wir mehr Lockerungen und unsere Rechte zurückbekommen. Was soll ich sagen, die Zahlen sind niedrig und die Niederlande haben viele Lockerungen aufgehoben. Immer mehr Städte, Kommunen und Länder erlauben viele Dinge, die noch vor wenigen Wochen undenkbar gewesen wären.

Woche 21-23

Die vorletzte Woche war geprägt von der Apple WWDC und ich habe mit Spannung die vielen Beiträge gelesen und darauf gehofft, dass Apple endlich auch ein wenig Hardware vorstellt. Leider war dem nicht so und ich werde mich wohl weiterhin noch ein paar Wochen oder Monate gedulden müssen. Vielleicht passiert etwas um meinen Geburtstag herum. Das wäre schon schön. Wem meine Zusammenfassung der WWDC 2021 zu lang ist, bei MacRumors gibt es eine die nur 9 Minuten dauert.

An dieser Stelle möchte ich dir die Episode von Johns Grubers The Talk Show zur WWDC 2021 empfehlen. Anderthalb Stunden gute Unterhaltung mit Craig Federighi und Greg Joswiak von Apple.

Letztes Wochenende gab es leider keinen Rückblick, da wir den ganzen Tag am Strand waren. Das musste einfach mal sein. Aber, weil ein Arbeitskollege uns verlässt und demnächst zurück nach Frankreich geht. Weil die Inzidenzen und auch die Lockerungen es erlauben, haben wir uns dann alle am Strand getroffen und mit dem nötigen Abstand ein paar Bier getrunken und einen (völlig überteuerten aber sehr leckeren) Burger gegessen. Einige von uns sind immerhin schon geimpft und daher haben wir das Risiko als vertretbar eingestuft. Von den anderen Menschen am Strand kann ich das allerdings nicht behaupten, für viele scheint es Corona nie gegeben zu haben. Aber was erzähle ich dir da, du kennst es ja bestimmt selbst zur Genüge.

Der Tag am Strand war wirklich toll. Abgesehen davon, dass doch mehr los war als erwartet, haben wir uns gut unterhalten und es war schön, die Gesichter der anderen auch mal wieder in echt zu sehen. Allerdings sollte ein Besuch am Strand nicht ohne Sonnenschutz erfolgen. Beim letzten Mal hatten wir uns so verbrannt, dass wir in der Tat einen Sonnenstich hatten. Wir haben unsere Lektion gelernt und letzten Sonntag ordentlich Sonnencreme benutzt. Diese hilft und ist wichtig, aber aber ehrlich gesagt, ein wenig eklig ist das Zeug schon! Doch wie so häufig steckt der Teufel im Detail und wenn man den Haaransatz vergisst, dann gibt es trotzdem ein paar rote Stellen.

Woche 21-24

Bild von Foundry Co auf Pixabay

Nach WWDC und Strand habe ich mich wieder etwas mehr mit meinem Projekt des “How to Built a Second Brain” bzw. “Personal Knowledge Management” (Wikipedia: PKM) beschäftigt (Leseempfehlung: Ali Abdal, Fernando Gros, Maggie Appleton). Dieses Projekt steht bei mir schon ziemlich lange auf der To-do-Liste. Ich habe viele verschiedene Ansätze ausprobiert, doch so richtig hat bisher keiner für mich funktioniert. Zum Aufbau eines “Second-Brain” gibt es allerdings schon Unmengen an Informationen im Internet, dass ich das schlichtweg nicht in Betracht gezogen habe, darüber zu schreiben. Vielleicht hätte ich das tun sollen und eventuell wäre ich dadurch schneller an ein Tool oder eine Methode gekommen, die für mich funktioniert.

Das Verlangen alles zu archivieren

Lange Zeit hatte ich die Angewohnheit alles, was interessant aussieht mit einem Lesezeichen zu versehen. Zudem solche Seiten, die ich nicht mal gelesen habe. Dank dieser Angewohnheit habe ich einen riesigen Nachholbedarf an Artikeln, die ich nicht gelesen habe und wohl nie lesen werde. Ich habe immer gedacht, dass ein Second-Brain dieses Problem beheben könnte, doch das tut es nicht. Vieles habe ich als Lesezeichen gespeichert, um es irgendwann mal zu lesen. Die “read-it-later”-Liste ist lang, sehr lang.

Während ich also diese Woche intensiver nach einer geeigneten Lösung für mich gesucht habe, ist überdies die Anzahl der abonnierten Feeds in meinem Feedreader stark geschrumpft. Von Anfangs über 60 Feeds sind nur knapp 20 übrig geblieben. Pro Woche sammelten sich ca. 2000 bis 2500 ungelesen Beiträge an. Da ich nicht jeden Tag aufgeräumt habe, war ich am Ende letzter Woche bei über 6000 ungelesenen Beiträgen. Es wurde einfach viel zu viel! Daher habe ich ordentlich ausgemistet und nur noch eine Auswahl an privaten Blogs und einige wenige Tech-Seiten abonniert.

Shaarli ist gut, funktionierte aber nicht für mich

Lange habe ich gedacht, ich habe mit Shaarli einen Lesezeichen-Manager gefunden, mit dem ich zuverlässig arbeiten kann. Für Lesezeichen und schnelle Notizen mit Markdown ist das auch völlig ausreichend, allerdings kann ich nicht so wie ich gerne möchte, Beiträge miteinander Verknüpfen und automatisiert auflisten. Es half alles nichts und nach vielen Hin und Her bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass mir nur eine Blog- oder Wiki-Software helfen kann.

Ich muss nicht mehr alles lesen oder archivieren. Ich habe lange dafür gebraucht um das zu verstehen. Glaube aber, dass ich mit TiddlyWiki eine Lösung und ein Tool gefunden habe, um die Dinge, die ich wirklich behalten will, weiterhin behalten kann.

TiddlWiki

Ich war mir allerdings selbst gar nicht sicher, wie ich das umsetzen oder welche Software für mich infrage kommt. Doch wie es der Zufall so will, findet man die Lösung meistens nicht selbst, sondern bei anderen. Meine Erleuchtung kam, als ich in einer Videokonferenz bei einem Arbeitskollegen TiddlyWiki entdeckt hatte. Ich kannte die Software zwar schon von früher, damals war sie allerdings noch nicht so ausgereift wie sie es heute ist. TiddlyWiki 5, oder kurz TW5, ist eine allumfassende Wiki-Software mit tausenden von Möglichkeiten. Eine Art Eierlegende Wollmilchsau, die für viele Dinge eingerichtet werden kann.

Have you ever had the feeling that your head is not quite big enough to hold everything you need to remember?

Das ist der Leitspruch von TiddlyWiki und der passt bei mir wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Ich finde jeden Tag so viele Informationen und interessante Dinge, dass ich manchmal gar nicht weiß, wann ich das alles lesen soll. Über die Jahre sind so viele Insellösungen entstanden, mit denen ich nie wirklich zufrieden oder zurechtgekommen bin. Pocket, Pinboard.in, Shiori, Lesezeichen bei Twitter, Lesezeichen bei Mastodon, IFTTT, E-Mail, und so weiter und so fort. Das große Problem was ich immer gehabt habe war, alle Dinge an einem Ort zusammenzuführen. Das ist nämlich gar nicht so einfach wie man meint.

Um das zu beheben, habe ich mich für TiddlyWiki entschieden und schreibe zu jedem Link, den ich archivieren möchte, nun eine kleine Zusammenfassung. Das kostet Zeit und ist mit Aufwand verbunden. So zwinge ich mich ein wenig selbst, die Texte auch zu lesen und mich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Denn alles, was ich nicht gelesen habe, brauche ich auch nicht zu archivieren oder als Lesezeichen zu speichern.

TiddlyWiki hilft mir dabei und ist einfach zu bedienen. Es ist schnell und es kommt ohne Installation aus. Funktioniert hervorragend auf jedem (modernen) Rechner mit einem modernen Browser. Mit ein wenig Einarbeitung kann man damit wundervolle Dinge zusammenstellen. Daher sind meine Lieblingslinks der Woche übrigens Empfehlungen rund um TiddlyWiki.

Abschluss der Woche

Da man aber nicht immer nur auf den Bildschirm starren kann – diese Worte aus meinem Mund! – haben wir uns gestern ganz spontan mit einem befreundeten Pärchen zum Grillen und Fußball schauen getroffen. Das Grillfleisch war lecker, das Bier kalt und Deutschland hat es immerhin geschafft zwei Tore zu schießen! Die anderen beiden waren doch Eigentore der Portugiesen! Mit 4:2 gegen Portugal gewonnen. Ich glaube, ich lehne mich hier als Nicht-Fußball-Experte wohl sehr weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Dieser Sieg hat der neu zusammengestellten Nationalmannschaft einen ordentlichen Motivationsschub gegeben und ich finde, wenn sie es bis ins Viertelfinale schaffen, dann ist das schon richtig, richtig gut!

  1. TiddlyWiki: ein einzigartiges nicht lineares Notizbuch zum Erfassen, Organisieren und Teilen komplexer Informationen.
  2. Dort findest du fernerhin das TiddlyWiki Tutorial bestehend aus acht Videos von Francis Meetze. Von der Einrichtung über die Erstellung neuer Tabs in der Seitenleiste eine To-do-Liste mit Tasks und dem verschlüsselten Speichern in der Cloud.
  3. GrokTiddlyWiki ist ein Buch über die Benutzung von TiddlyWiki geschrieben mit TiddlyWiki. Es enthält sehr viele Beispiele und lädt zum Experimentieren ein. Das Schöne an TiddlyWiki ist definitiv, dass man all das, was sichtbar ist, ansehen kann um herauszufinden, wie es erstellt wurde.
  4. Das GitHub Repository von kookma welches sehr viele Scripts und Plugins für TiddlyWiki enthält. Mit dabei sind Wikis um Präsentationen zu erstellen, StarterKits, Favoriten-Listen, Themes und viel, viel mehr.
  5. Absolute Hörempfehlung Nr.1: Cui Bono: WTF happend to Ken Jebsen? – Aktuell sind die Folgen 1 und 2 schon online. Weitere Folgen erscheinen wöchentlich.
  6. Absolute Hörempfehlung Nr.2: 190220 Ein Jahr nach HanauAm 19. Februar 2020 wurden neun Menschen von einem Rechtsextremisten ermordet. Ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Attentat fährt Reporterin Alena Jabarine für den dokumentarischen Spotify-Podcast “190220 – Ein Jahr nach Hanau” an den Tatort.
  7. Falls mein neues MacBook irgendwann erscheinen sollte, dann werde ich auf dieses Video hier zurückkommen: First 12 Things I Do to Setup a MacBook

Mehr interessantes Zeug findest du beim dn15, beim happybuddha1975 und natürlich beim monstropolis. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagnachmittag oder -abend oder Montag morgen und einen guten Start in die Woche!

Beitrag 96 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Staatstrojaner per Grundgesetz

Heute erschien der Newsletter von meinem Mail-Dienstleister der Wahl mailbox.org. Im ersten Teil geht es um den Staatstrojaner per Grundgesetz. Weil das ein sehr ernstes und wichtiges Thema ist, will ich dir den Inhalt auch nicht vorenthalten und empfehle dringend, den verlinken Artikel zu lesen! Danke.

Mailbox.org schreibt:

Staatstrojaner per Grundgesetz

Am Donnerstag, dem 10. Juni hat der Deutsche Bundestag mit den Stimmen
der SPD, CDU und CSU den breiten Einsatz von Staatstrojanern beschlossen.
Erneut unter großem Zeitdruck, ignorierte die Koalition Kritik von
Experten und aus den eigenen Reihen und entschied sich für ein
verschärftes Gesetz, das Anbieter von Kommunikationsdiensten zwingt, die
Sicherheit und Integrität ihrer eigenen Dienste einzuschränken, um
Nachrichtendienste bei der Überwachung zu unterstützen.

Auch wenn App-Anbieter und Mail-Dienste wie mailbox.org explizit
ausgenommen sind, untergräbt diese Gesetzgebung die Sicherheit und das
Vertrauen der Internet-Provider massiv, erklärt unser CEO Peer Heinlein.

Ausführlich im Blog unter:
https://mailbox.org/de/post/hektisch-durch-die-hintertuer-neues-g-10-gesetz-will-nutzer-direkter-ueberwachen?nl

Den verlinkten Artikel empfehle ich dringend!

Beitrag 95 der #100DaysToOffload Herausforderung.


Was Bisher Geschah – Woche 21-22

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Wir haben Juni und das erste halbe Jahr ist fast vorbei. Mit schnellen Schritten gehen wir weiteren Lockerungen und mehr Freiheiten entgegen. Wollen wir die Daumen drücken, dass wir diesen Sommer die Pandemie in den Griff bekommen und wir den nächsten Winter nicht erneut isoliert zu Hause sitzen müssen, oder? Aber man soll nicht immer so pessimistisch denken, denn bald sind Wahlen und dann wird vieles besser werden hust, hust – oder auch nicht.

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Im Bekanntenkreis mehren sich die Beschwerden über die Grünen und die zu Erwartenden steigenden Kraftstoffpreise. Allerdings sind es nicht die Grünen allein, die einen solchen Anstieg zu verantworten haben. War es doch die bisherige Regierung aus CDU/CSU und der SPD, die die CO2-Steuern erhöht und damit einen ersten Anstieg der Preise zu verantworten haben. Die Grünen machen also nur da weiter wo aufgehört wurde. Aber auch wenn es die Grünen mit Annalena Baerbock nicht auf den Thron schaffen, so werden die Preise für Diesel und Benzin steigen. Denn auch ein Armin Laschet kann die geforderten Klimaziele ohne eine Erhöhung nicht erreichen. Bevor wir einen alten Mann wählen, den eigentlich niemand so richtig will, sollten wir uns vielleicht doch für etwas frischen Wind aus Hannover entscheiden, oder?

Doch genug von Politik und Co., konzentrieren wir uns lieber auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie zum Beispiel der Reparatur des Kaffeevollautomaten.

Der Vollautomat hat jetzt, nachdem er vor gut 12 Monaten zur Inspektion war, einen Fehler im Dampfdüsensystem. So steht es zumindest auf dem Bildschirm. Die Dampfdüse wird von zwei Motoren hin und herbewegt. Auf und ab und vor und zurück. Das Problem ist, dass die Dampfdüse ohne Hilfe nicht mehr auf- oder abfährt. Mit leichtem Druck oder Zug geht es noch, allerdings setzt sie dann unten auf, was ein lautes Rattern zur Folge hat. Ob das jetzt ein defektes Zahnrad oder ein defekter Sensor ist, konnte ich nicht feststellen. Die Zahnstange sieht noch gut aus. Zumindest so weit ich das erkennen konnte. Leider kann ich das nicht selber beheben und so verwenden wir erst einmal nur noch die Funktionen für normalen Kaffee. Eine Aufgabe für die kommende Woche ist also, einen Reparaturladen für Kaffeevollautomaten finden.

  1. Wer gerne mit dem Terminal arbeitet und ein wenig mehr Farbe in die ganze Angelegenheit bringen will, dem möchte ich die Color-Shell-Script-Sammlung von Derek Tyler empfehlen. Auch wenn die Installation für Arch-Linux angepasst ist, so sollte es nicht so schwer sein, dass colorscript.sh Script an seine Bedürfnisse anzupassen.
  2. Noch ein kleines Programm für das Terminal: cheat.shUnified access to the best community driven cheat sheets repositories of the world. Mit diesem lässt sich schnell und unkompliziert Hilfe zu den gängigsten Programmen abrufen. Schöne Alternative zum Browser.
  3. Das Terminal ist vielseitig und manchmal kann man Dinge viel schneller erledigen als mit Programmen, die eine grafische Oberfläche haben. Das Terminal muss dabei nicht hässlich sein und zusätzlich zu den netten Color-Scripts gibt es tolle Prompts die einem das Leben zusätzlichen zum Aussehen noch mehr erleichtern. Ausprobiert habe ich Starship.rs und Powerline. Beides sind Prompts für dein Terminal unter Linux, beide sind Plattform übergreifend auch für die Powershell-Konsole unter Windows verfügbar. Bei Powerline kannst du dich entweder für die Python oder die Golang Variante entscheiden. Ich habe die Golang-Variante via homebrew installiert. Aktuell habe ich noch beide im Einsatz, da ich mich noch nicht so richtig entscheiden kann. Powerline ist schön, aber nimmt auch viel Platz ein. Starship hat von vornherein zwei Zeilen, was bei langen Verzeichnissen schon mal nicht schlecht ist.
  4. Kaum zu glauben, aber es ist wirklich schon ein Jahr vorbei und die BigBrotherAwards 2021 stehen schon wieder vor der Tür. Am 11. Juni ab 18:00 Uhr kannst du unter https://bigbrotherawards.de/stream live zuschauen.

Ich hoffe, es hat dir gefallen und vielleicht freust du dich genauso wie ich auf den Start der WWDC. Lange genug gespart habe ich schließlich und dem eventuellen Kauf eines neuen MacBooks steht eigentlich nichts mehr im Wege. Es sei denn, hier geht neben der Kaffeemaschine noch irgendetwas kaputt ;-).

Mehr interessantes Zeug findest du beim dn15der interessante Bildschirme gefunden hat, bei happybuddha1975 der ausführliche Gespräche mit einer KI führt und natürlich beim monstropolis, der wie immer sehr ausführliche Listen an tollen Themen hat. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagnachmittag oder -abend oder Montag morgen und einen guten Start in die Woche!

Beitrag 93 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was Bisher Geschah – Woche 21-21

Es ist die 21. Woche und endlich dürfen wir uns auf besser Wetter freuen. Die Sonne hat die vielen Regenwolken verdrängt und bei blauem Himmel erfreuen wir uns der sommerlichen Temperaturen.

Da ist es gut, dass wir eine Bundesregierung haben, die sich jetzt – es stehen schließlich Wahlen an – mehr um den Klimaschutz bemühen will. Karl Lauterbach hat herausgefunden, dass ein paar seiner Honorare nicht rechtzeitig dem Bundestag gemeldet wurden und hat dieses jetzt nachgeholt. Einen Teil davon soll er sogar gespendet habe. Kann man jetzt so und so sehen. Ich halte es für gut, besser spät einen Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen, als wenn man es versucht zu vertuschen und es doch herauskommt.

Außerdem sind jetzt mehr als 14 Tage vergangen und somit dürfen wir uns nun offiziell als vollständig Geimpfte bezeichnen. Ob wir mit Johnson&Johnson durch sind, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Denke aber, dass wir nicht noch einmal hin müssen.

Abzocken wie die Mafia – nur leichter

Apropos Corona-Impfung. Ihr habt bestimmt mitbekommen, wie sich eine Bochumer Firma unrechtmäßig mithilfe vieler Coronatests praktisch dumm und dämlich verdient hat. Abzocke hoch zehn und ich hoffe, dass die Verantwortlichen dafür lange hinter Schloss und Riegel kommen. Auch wenn in der Verordnung steht, dass die Daten der Getesteten nicht erfasst und weitergeleitet werden würden, so sollte man doch davon ausgehen, dass bei 18 Euro pro Test mal einer genauer hinschaut. Es wundert auch nicht, wenn solche Anbieter (ist jetzt nicht derselbe, aber egal) keine Ahnung vom Datenschutz haben und alles einfach so offen im Netz steht. Da kannst du nur mit dem Kopf schütteln.

Aber kommen wir zu den schönen Dingen der Woche 🙂

Videokonferenz mit der Clique

Wir haben es tatsächlich am Freitag geschafft, nach 18 Monaten Pandemie, ein Online-Stammtisch-Cliquen-Treffen zu veranstalten. Auch wenn ich dafür Zoom installieren musste, war es wirklich, wirklich schön! Ganz ehrlich. So lange haben wir viele aus der Clique nicht gesehen und dann einen Großteil mal wieder live und in Farbe zu Gesicht zu bekommen war wirklich toll. Man merkt aber deutlich, dass in vielen Rechnern wirklich schlechte Webcams verbaut sind. Weil dem so ist, habe ich mein iPhone 11 als Webcam benutzt und glaube schon, dass wir gut ausgesehen haben. Immerhin wurde gefragt, ob unser Hintergrund ein Foto sei. Scheint dann ja von der Bildqualität nicht so schlecht gewesen zu sein.

Angenehm war auch, dass wir nicht nur über Corona gesprochen haben. Der ein oder anderen war zwar davon betroffen, aber im großen Ganzen haben wir es vermeiden können. Interessant zu hören war, dass in Pandemiezeiten es vor allem die Lehrer:innen und Menschen in Betreuungseinrichten wirklich schwer getroffen hat. Ich muss schon zugeben, dass mich einige der Erzählungen etwas schockiert haben. Gehört man als Softwareentwickler doch eher zu den privilegierteren Arbeitnehmern, wenn es ums Home-Office geht. Nichtsdestotrotz war es ein toller Abend und wir haben viel gelacht. Einer will noch einmal heiraten und in ein neues Gebäude mit seiner Tanzschule ziehen. Einige der Lehrer:innen sind froh, dass der Unterricht wieder losgeht und man nicht mehr rund um die Uhr vor dem Bildschirm sitzen muss. Und wiederum ein anderer Teil freut sich, dass die Chorproben nicht mehr online stattfinden müssen. Frage ich mich doch die ganze Zeit, ob das mit dem Ton immer so gut geklappt hat :-).

  1. Apple hat einen neuen Werbespot herausgebracht. Privacy on iPhone | Tracked. Einfach Mega! Anbei die Empfehlung zu einem Artikel von John Gruber Online Privacy Should Be Modeled on Real-World Privacy
  2. Ausprobiert: Shiori. Shiori ist ein schön gemachter Bookmark-Manager. Geschrieben in Go ist es schnell, komfortabel und funktioniert ähnlich wie Pocket oder Wallabag. Zum Betrieb braucht man keinen Webserver – der ist schon eingebaut, die Daten verbleiben in einer lokalen SQLite-Datenbank, und man kann die Software ohne Probleme von einem USB-Stick starten und verwenden. Hinzu kommt ein Kommandozeilen-Interface zum Hinzufügen von Lesezeichen und zum Starten des eingebauten Webservers. Das Webinterface sieht gut aus und funktioniert auf Desktop und Smartphone gleichermaßen gut.
  3. Ich will mich hier mal selber empfehlen. Für alle Konsolen-Fans habe ich ein altes Wrapper-Skript für https://wttr.in etwas angepasst und ein paar kleinere Fehler behoben. Das Skript lässt sich hier herunterladen: https://github.com/cblte/bash-script-wttr

Ich hoffe, es hat euch gefallen. Mal schauen, was nächste Woche alles so ansteht. Freue ich mich jetzt schon ein wenig auf die WWDC 2021 die am 7. Juni beginnt. Die Zeichen stehen gut, dass es neue MacBooks geben wird.

Mehr interessantes Zeug findet ihr bei dn15, happybuddha1975 oder monstropolis. Damit noch einen schönen Sonntagabend oder Montag morgen und einen guten Start in die Woche!

Beitrag 92 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Ein neuer Blinker für den Polo

Heute Morgen habe ich unseren Zweitwagen in die Werkstatt gebracht. Das Gefährt hat nach Service verlangt und sollte ihn nun bekommen. Da ich den Niederländern nicht ganz traue und die auch mal mehr machen, als sie eigentlich sollen, hatte ich gestern Abend schon mal einen Blick ins Serviceheft geworfen. 11 Jahre und 91000 km hat der kleine Polo auf der Uhr. Nicht sonderlich viel, aber wer hat in den letzten 18 Monaten auch schon viel sein Fahrzeug bewegt? Große Inspektion stand also an, mit Ölwechsel, Zündkerzen- und Luftfiltertausch.

Heute Morgen also das Auto zur Werkstatt gebracht, ein paar Instruktionen hinterlassen und nachdem ich einen schönen Tag und frohes Schaffen gewünscht hatte, habe ich mich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit gemacht. Etwas zu euphorisch vielleicht; habe doch meine Rückenschmerzen zu spüren bekommen als ich fröhlich mit Schwung einen Bordstein heruntergestiegen bin. Ja, richtig gelesen, es war nur ein Bordstein! Das war so unangenehm, dass ich mich erst einmal irgendwo festhalten musste. Ist mir so auch noch nie passiert. Das war auch Gott sei Dank nur einmal und den Tag über haben sich die Schmerzen in Grenzen gehalten. Nun liege ich im Bett und habe mir Pferdebalsam auftragen lassen. Das ist schön warm und hilft die Schmerzen ein wenig zu lindern. Wollen wir hoffen, dass es mir morgen wieder besser geht? Aber ich wollte doch über den Blinker schreiben, also zurück zum Auto.

Auf dem Rückweg zur Autowerkstatt bin ich natürlich, wir sind immerhin in Holland, von einem Regenguss erwischt worden. Etwas durchnässt musste ich allerdings noch ein paar Minuten warten, der Mechaniker war noch nicht ganz fertig. Die Wiener Melange aus dem Automaten war gut und hat den Regenguss ein wenig entschädigt. Als sich plötzlich jedoch drei Leute um den Polo versammelten, schwante mir nichts Gutes. Der eine fuchtelte ein wenig mit dem Klemmbrett umher, ein andere zog nur immer die Schultern hoch. Schauten sie doch alle unentwegt auf den Motor. Sollte da doch etwas kaputt sein?

Nein, es war nichts kaputt – Glück gehabt! Es hat sich herausgestellt, dass die falschen Zündkerzen gelieferten wurden und sie erst die Alten wieder einschrauben mussten. Ich werde morgen also noch einmal vorbeifahren und dann hoffentlich die richtigen Zündkerzen eingebaut bekommen.

Apropos einbauen. Neben dem Ölwechsel und dem Innenraumfilter – den ich gar nicht haben wollte – hat der Mechaniker das Wasser aus dem rechten Seitenspiegel gelassen und den Blinker getauscht. Sehr aufmerksam von ihm. Auf Nachfrage warum das gemacht wurde, hat der Chef mir mitgeteilt, dass funktionierende Blinker bei der APK-Prüfung (niederländischer TÜV) wichtig seien und man im Straßenverkehr doch schließlich funktionierende Blinker benötige. Mir war jetzt nicht bewusst, dass Blinker im Spiegel verkehrstechnisch relevant sind, aber wenn dem so ist, wundert es mich nur, dass im November letzten Jahres bei der APK das nicht aufgefallen ist und repariert wurde. Diese Frage konnte mir der Chef dann leider nicht beantworten.

Beitrag 91 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was Bisher Geschah – Woche 21-20

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Anfang Mai hatte ich über Pop!_OS geschrieben und wie toll ich doch das System finde. Doch nach ein paar Tagen hat sich das System mehr und mehr ins Abseits befördert. Der Sound stockte oder war verzerrt, ständig wechselte das Ausgabegerät. Auch nahmen die Systemabstürze wieder zu und der Fix schien keine Abhilfe gebracht zu haben. Daher blieb mir nur das System zu wechseln.

Da die 20.04 LTS Version für mich nicht funktioniert hat, habe ich die Version 20.10 installiert. Doch auch hier waren Soundprobleme gang und gäbe und ließen sich nicht beheben, egal was ich versucht habe. Nach drei Tagen Forum lesen, hin und her konfigurieren und ausprobieren von verschiedenen Einstellungen habe ich aufgegeben und mich nach anderen Distributionen umgeschaut.

Anstelle von Ubuntu basierten Distributionen habe ich mich dann in der Arch-Linux Ecke umgeschaut. Manjaro, EndeavorOS, Garuda Linux, Arco Linux, und andere.

EndeavorOS konnte ich weder in einer VM noch vom USB Stick starten. Garuda sieht schön aus, ist mir aber irgendwie doch zu bunt. Arco Linux funktioniert. Abgesehen von der Webseite ist es eine wirklich gelungene Arch-Distribution, sofern ich das mit meinem Wissensstand beurteilen kann. Es gibt haufenweise vorgefertigte Distributionen für alle möglichen Window-Manager und Desktop-Umgebungen. Damit läst sich jeder Desktop vorab ausprobieren und erkunden. Der Installer Calamares ist gut durchdacht und ermöglicht es, eine genau auf den Nutzer zugeschnittene Installation durchzuführen.

Letztendlich bin ich aber doch bei Manjaro geblieben. In der XFCE-Edition ist die Basiskonfiguration gut und durchdacht. Es gibt nicht besonders viel, was man noch einstellen müsste. Natürlich muss man noch ein paar Programme installieren, aber wie gesagt, die Grundkonfiguration mit den proprietären Treiber für NVIDIA ist gut und funktioniert. Vorallem aber habe ich keine Soundprobleme mehr!

Wenn du auch Linux ausprobieren willst, dann lad dir einfach ein ISO herunter und packe es in eine virtuelle Maschine oder mit etcher auf einen USB Stick. Man kann nichts kaputt machen und in Ruhe ausprobieren. Viel Erfolg!

  1. Im Laufe der Woche, während ich von einer Distribution zur nächste gesprungen bin, bin ich auf mehrere gute YouTube Kanäle gestoßen. Diese haben mir sehr geholfen, mein System einzurichten. Zum einen hätten wir den DistroTube Youtube/Odysee Channel von Derek Tayler. Zu fast jedem Problem auf das ich gestoßen bin hat er ein Video gemacht.
  2. Den zweiten Kanal den ich intensiv konsumiert habe ist der von The Linux Cast. Auch hier gibt es zu fast jedem Problem ein Video und viele weitere wenn man einfach mal nur so etwas neues entdecken will.
  3. Die dritte Empfehlung geht raus für den TechHut Kanal. Neben den vielen Videos gibt es auch einen Blog techut.tv den man im RSS-Reader abonnieren kann um kein Videos zu verpassen.
  4. Odysee ist eine alternative Video-Platform. Auf dieser finden sich auch sehr viele Videos von Youtube und mehr. Allerdings ohne Werbung und ohne dieses nervige Pop-up, sich doch endlich mal bei YouTube-Musik anzumelden.

Medien-Empfehlung der Woche

Die Pinguine aus Madagaskar ist ein toller Film für Groß und Klein. Ich habe sehr gelacht!

Und für die Ohren habe ich die Folge Click and Destroy – Die Macht der Cyberkriminellen (PocketCasts) von hr2 kultur – Der Tag

Panik-Käufe an den Tankstellen in den USA. Lieferengpässe bei Benzin. Ein Präsident, der die Nation zur Besonnenheit aufruft. Und das alles nur wegen des erfolgreichen Angriffs auf die Computersysteme eines einzigen großen Pipeline-Betreibers in den Vereinigten Staaten.

Da kann man mal sehen, wie angreifbar wir sind und wie schnell man eine Nation in die Bedrouille bringen kann. Im Beitrag werden weitere Fälle besprochen und Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Mir stellt sich dabei immer die Frage: Wie verwundbar sind wir und was können wir dagegen tun?

Links: PocketCasts / MP3-Direkt-Link


So, und das war es auch schon wieder für diese Woche. ich wünsche dir noch ein schönes Pfingstwochenende. Hoffen wir mal, dass wir nächste Woche besseres Wetter bekommen. Bisher sieht es nicht so nett aus wttr.in.

Beitrag 90 der #100DaysToOffload Herausforderung.