Category: Blog

Mobilfunkprovider wechseln

Im November habe ich mich nach mehreren E-Mails von meinem Internetanbieter mit Angeboten zu Mobilfunktarifen dazu hinreißen lassen, mir das endlich mal anzuschauen. Unser bestehender Vertrag mit dem bisherigen Provider lief auch am 10. Januar (also gestern) aus. Abgesehen davon, wollten wir uns so oder so nach einem besseren und günstigerem Angebot umsehen.

Gesagt, getan, habe ich nach ein paar Stunden Recherche und mehreren Runden Übersetzen spielen mit deepl.com dann bei unserem Internetprovider angerufen und nach einigen Nachfragen zwei neue Verträge abgeschlossen. Einen für meine Frau und einen für mich. Rufnummernübernahme inklusive.

Der Anruf beim Kundendienst verlief so weit auch ohne Probleme. Uns wurden 5 Euro Rabatt auf den bestehenden Glasfaservertrag, 5 Euro Rabatt auf den ersten und 2,50 Euro Rabatt auf den zweiten Mobilfunkvertrag angeboten. Obendrein gab es noch 4 GB Datenvolumen pro Monat extra für die gesamte Laufzeit von zwei Jahren.

Insgesamt sollten wir pro Vertrag, „unbegrenzt Telefonieren*“, 10 GB Datenvolumen (6 + 4 extra) und 50 SMS für 7,50 Euro und 12,50 Euro. Kein so schlechtes Angebot also. Auf alle meine Nachfragen, ob das „unbegrenzt Telefonieren*“ auch für Rufnummern in der EU gelte und ich unbegrenzt aus den Niederlanden deutsche Festnetz und Mobilfunknummer anrufen könne, wurde immer mit „JA“* geantwortet. 

Soweit so gut. Noch am selben Abend haben wir die SMS zur Rufnummernmitnahme beantwortet und der Übernahme damit zugestimmt. Innerhalb einer Woche kamen die neuen SIM-Karten und am 10. Januar sollten diese aktiviert werden und unter der alten Rufnummer erreichbar sein.

Gestern haben wir dann die neuen SIM-Karten eingesteckt, Pin eingegeben und geändert. Wieder Online! So einfach geht das. Hat alles funktioniert. Kann man nicht anders sagen. So weit, so gut. Bis ich dann heute etwas entdeckt habe.
Heute habe ich mich dann etwas genauer mit der zugehörigen App beschäftigt, um herauszufinden, was man da alles einstellen und sehen kann. Doch nachdem ich meine Vertragsdetails aufgerufen hatte, war ich etwas verwundert. Dort stand nämlich, dass ich 3,31 Euro „vertelefoniert“ hätte. Gut, gestern hatte ich meine Cousine angerufen, um die 10 Minuten. Sollte das Telefonieren nach Deutschland doch nicht wie versprochen kostenfrei sein?

Nach weiteren Minuten mit dem Übersetzer und einigem Hin und Her habe ich dann den Kundendienst über den Chat auf der Webseite kontaktiert. Nach einigen Erklärungen stellt sich heraus, dass wir gar kein EU-weites kostenfreies und unbegrenztes Telefonieren haben. In unserem Vertrag ist nur unbegrenztes Telefonieren innerhalb der Niederlande enthalten und das Telefonieren aus dem EU-Ausland zurück in die Niederlande. Selbst das Telefonieren in Deutschland, wenn wir in Deutschland sind, ist nicht kostenfrei.

Solche Verträge wollten wir aber niemals haben und solche hätte ich auch niemals abgeschlossen. Auf Nachfrage, ob es denn nicht ein Paket gäbe, welches ich dazubuchen könne, wurde dieses leider mit „Nein“ beantwortet. Mein Bedauern zum Ausdruck bringend habe ich dann gefragt, ob ich den Vertrag stornieren kann, obwohl eigentlich die Frist mehr oder weniger abgelaufen sei. Natürlich habe ich mir die Vertragsbedingungen und das Angebot angeschaut, allerdings sind die Details zum Tarif etwas versteckt und schwer zu finden. Und trotz Übersetzung und mehrmaligem Nachfragen, wurde das mit dem „onbeperkt bellen“ im Großen und Ganzen falsch kommuniziert und/oder falsch verstanden. Kann man nichts machen.

Obwohl wir den Vertrag schon Anfang Dezember abgeschlossen haben, ist er doch jetzt erst am 10. Januar aktiviert worden. Die 14 Tage Rücktritt gelten glaube ich ab Vertragsabschluss und nicht ab SIM-Karten-Aktivierung. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht, die Frau im Chat hat mir aber versichert, dass wir die Verträge stornieren können. Da allerdings die Abteilung für Vertragsfragen schon Feierabend hat, könne sie mich nicht direkt weiterleiten. Sie hat mir aber die Ticketnummer und eine Telefonnummer gegeben und gebeten, dass ich mich morgen dort noch einmal melden soll.

Mit diesen Informationen habe ich dann direkt bei meinem alten Mobilfunkprovider angerufen. Dem freundlichen und zuvorkommenden Menschen am anderen Ende der Leitung habe ich dann die Situation erklärt und gefragt, ob wir wieder zurückkommen dürfen. Nach etwas Small Talk habe ich dann zwei neue Verträge beantragt. Dieses ging ziemlich flott, denn bis vorgestern waren wir ja noch Kunden. 

Jetzt haben wir wieder zwei Verträge, ebenfalls mit 10 GB Datenvolumen (+2 GB extra), und wirklich unbegrenztem Telefonieren und SMS’en innerhalb der EU. In der ganzen EU. Aus jedem Land, in jedes Land. Also eine richtige Telefonflatrate. Zwar kostet jeder Vertrag nun 21 Euro und nicht mehr 7,50 Euro. Aber dafür zahle ich auch keine 0,30 Euro pro angefangener Minute mehr, wenn ich mal nach Deutschland telefoniere. Letztlich ist der Vertrag beim alten, neuen Anbieter somit viel günstiger. Es hätte aber auch zu schön sein können.

Hoffen wir mal, dass die erneute Rufnummernmitnahmen funktioniert und es bei all dem Hin und Her keinen Schluckauf gibt. Leider weiß man das immer erst dann, wenn der Tag der Umstellung ist. Daumen drücken!

TL;DR: Beim Wechseln des Mobilfunkbetreibers gebietet es sich, wirklich sehr genau die Tarifbedingungen zu lesen und solange zu hinterfragen, bis wirklich alle Dinge geklärt sind.

Frohes Neues Jahr 2022

Wir haben 2022. Ich wünsche Dir und Deiner Familie, Deinen Freunden und Bekannten alles Gute und ein frohes neues Jahr! Möge die Pandemie endlich zu einer Endemie werden und hoffentlich schaffen wir es mit weiteren, verbesserten und eventuell auch neuen Impfstoffen dem Corona-Virus endlich Einhalt geboten werden. Auf dass wir wieder zur Normalität, wie auch immer die aussehen wird, zurückkehren können.

Wir haben den Jahreswechsel in Ruhe verbracht. Leckeres Essen, lecker Bier und Cocktail, dazu ein paar Runden Mario Party Superstars auf der Switch. Nichts Besonderes. Um 24:00 Uhr haben wir mit einem Glas Sekt angestoßen und den Nachbarn nebenan ein frohes neues Jahr herüber gerufen. Feuerwerk gab es nur sehr wenig. Ein paar Raketen weiter unten im Dorf und hier und da den ein oder anderen Böller.

Heute lassen wir es noch ruhig angehen und gehen vielleicht ein wenig spazieren. Morgen machen wir uns dann wieder auf den Heimweg. Schließlich muss ich am Montag ja wieder ins Büro. Einer muss ja Geld verdienen 😉

In diesem Sinne: Frohes neues Jahr und viel Glück und Erfolg 🙂

Frohe Weihnachten

Bild von Pixabay: https://pixabay.com/de/photos/kekse-geb%c3%a4ck-zimt-sterne-glasur-1886760/
Zu Weihnachten leckere Kekse und eine heiße Tasse Schokolade

Ich wünsche Dir, deiner Familie, deinen Freunden und Verwandten schöne und besinnliche Weihnachten. Falls du nicht an Weihnachten glauben solltest oder es noch nicht feierst, ein paar ruhige und entspannte Tage. Das Jahr wahr schließlich anstrengend genug.

Wer dem Weihnachtsmann folgen will, wie er die Geschenke verteilt, kann das mit Hilfe von NORAD. Dort gibt es eine interaktive Karte und immer die aktuelle Position vom Weihnachtsmann.

Alles Gute!

Der Blogadventskalender 2021

Der Alex mal wieder. Einfach toll. Er hat auch dieses Jahr wieder einmal den Blogadventskalender gestartet. Dieses Mal jedoch läuft es ein wenig anders. Dieses Jahr stellt der Alex jeden Tag einen Link zu einem Blog der Teilnehmer der letzten Jahre ein. Das freut mich und die anderen besonders.

Alex, falls du das hier liest: DANKE!

KFZ Zulassungsverlängerung

Gestern war es wieder einmal so weit. Der Tag im Jahr, an dem man 500 km fährt, für einen Termin der gerade einmal 20 Minuten gedauert hat. Die KFZ Zulassungsverlängerung.

Mit Fahrzeugschein, Zollbescheinigung, niederländischen TÜV (APK) und einer Kopie der Versicherungskarte, habe ich mich gestern Morgen auf den Weg nach Brunssum begeben. Ich habe immer ein wenig Sorge, dass ich von dort unverrichteter Dinge wieder fahren muss, weil einem der Beamten irgendetwas nicht passt oder man doch etwas vergessen hat. Nicht weil man es selber vergessen hat, sondern weil sich in der Zwischenzeit irgendwelche Richtlinien geändert haben, die man uns hier oben in Den Haag nicht mitgeteilt hat. Aber ich sollte Glück haben.

Der Herr hinter der Scheibe war erstaunlich freundlich. Meistens sind die Herren ja eher genervt, wenn man da mit seinem Anliegen aufkreuzt. Allerdings hat er mehrmals die Papiere für die beiden KFZ durcheinander geworfen und musste die Fahrzeugscheine mehrmals ausdrucken bis dann auch alles gestimmt hat. Irgendwie schien er mir nicht ganz bei der Sache zu sein. Egal.

Alle Papiere richtig ausgedruckt und unterschrieben musste ich mir beim Zoll noch den obligatorischen Stempel abholen und konnte nach nicht mal 20 Minuten schon wieder den Heimweg antreten.

Und hier ist der Teil, den ich nach 4 Jahren immer noch nicht verstanden habe: In den Niederlanden wird wirklich so gut wie alles digitalisiert. Führerschein, Ausweis, Fahrzeugschein, alles. Nur wir bekommen noch einen Old School Papierfetzen und Zollpapiere, die so dünn ist, dass sie fast von selbst zerfallen. “Warum kann man das nicht mit an die ID-Karte koppeln, auf der auch alle anderen Sachen gespeichert sind?” habe ich den Beamten gefragt. Leider konnte er mir das auch nicht beantworten. “Geht nun mal nicht. Noch nicht”, hat er gesagt.

Irgendwann, wenn wir nach Deutschland zurückgekehrt sind, ist das vielleicht möglich.

Beitrag 31 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Auffrischungsimpfung? Sehr gerne!

Im Mai haben wir den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen. Meine Frau und ich. Damals (™) im Mai, konnten wir beide hin zum Arzt und uns die Impfung abholen. Jetzt allerdings gab es die Weisung, dass nur ich mir eine Impfung abholen kann und wir uns um die Auffrischungsimpfung meiner Frau selbst kümmern müssen.

Wir haben uns also selbst gekümmert und uns auf dem Rückweg aus Deutschland an einem Impfpunkt des DRK impfen lassen. Warum sollte ich auf die Firma warten, die aus meiner Sicht unnötig hin und her argumentiert und lange abwartet? Wenn ich eine Möglichkeit habe mich impfen zu lassen, dann mache ich das. Vor allem dann, wenn ein Impfschutz von Johnson & Johnson nach 6 Monaten einfach nicht mehr ausreicht und man als ungeimpft verhalten sollte.

11.51 Uhr: Impfschutz von Johnson & Johnson nach sieben Monaten kaum vorhanden
Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson hat nach einer neuen US-Studie nach sieben Monaten nur noch einen Impfschutz von 13 Prozent. Der Epidemiologe Timo Ulrichs sagte dem ARD-Politikmagazin “Report Mainz” dazu, jeder, der nur einmal mit Johnson & Johnson geimpft worden sei, sollte sich so verhalten, als wäre er nicht geimpft. Das Impfzertifikat ist auch bei Johnson & Johnson ein Jahr gültig. In Deutschland sind drei Millionen Menschen damit verimpft worden.

WDR.de Corona-Live-Ticker

Und ja, ich habe mit meiner Aussage im Mai recht behalten, dass wir mit Janssen Geimpfte nicht mit einer Impfung auskommen werden.

Nachdem meine Frau sich über das Internet schlau gemacht hat, konnten wir einen Ort zum Impfen ausfindig machen, wo man sich ohne Termin impfen lassen konnte. An diesem Wochenende waren wir auch mal wieder in Deutschland und so lag es gewissermaßen auf dem Weg nach Hause.

Am Impfort angekommen, erwartet uns allerdings eine schon recht lange Warteschlange. Ich habe meine Frau dann schon mal aussteigen lassen und habe mir einen Parkplatz gesucht. Das stellte sich als etwas schwierig heraus, denn am selben Tag gab es in der Stadthalle nebenan einen Schuhbasar mit vielen tollen Sonderangeboten. Entsprechend voll war der große Parkplatz.

Trotz der langen Wartezeit von mehr als zwei Stunden bei frischen 6 Grad Celsius wurden wir hervorragend unterhalten. Hinter uns in der Schlange standen vier doch recht gesprächige Frauen, die in der Pflege tätig sind. Ich sag es mal so: An interessanten und lustigen Geschichten hat es definitiv nicht gemangelt.

Endlich vor dem Eingang angekommen hatten wir immer noch ein wenig Bedenken, ob wir denn überhaupt geimpft werden. Im Vorfeld ging jemand vom DRK durch die Reihen und hat all die nach Hause geschickt, die nicht für eine Impfung infrage kommen. Nur die, deren Impfung mehr als sechs Monate her ist oder mit Janssen geimpft wurden. Wie zuvor erwähnt, ein wenig Unsicherheit bestand dennoch, haben wir ja keinen Hauptwohnsitz in Deutschland mehr.

Wie sich aber herausstellte, war das kein Hinderungsgrund und ohne nachzufragen, haben wir unsere Papiere bekommen, eine Unterschrift, einen Aufkleber und auch die Impfung. Vielen Dank an das Team vom DRK für ihren Einsatz und das Engagement. Der Frau, die sich immer zu den Impflingen bücken musste, um die Spritze zu setzen, wünsche ich alles Gute und hoffe, dass sie keine allzu schweren Rückenschmerzen davon getragen hat.

Nach der Impfung sind wir dann raus und haben beim erstbesten Restaurant angehalten. Zum einen muss man nach zweieinhalb Stunden auch mal auf die Toilette und so langsam hatten wir richtig Hunger. Seit dem Frühstück um neun Uhr hatten wir schließlich nichts mehr gegessen.

Fühlt sich gut an, geimpft zu sein. Große Nebenwirkungen gab es keine. Ich habe mich nur ein wenig müde und etwas schlapp in den nächsten zwei Tagen gefühlt. Aber das war es auch schon. Nichts, im Vergleich, was bei einer COVID-Infektion ohne Impfung mit einem geschieht!

Daher: Bitte lasst euch impfen!

Beitrag 30 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Was bisher geschah – Woche 21-45

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich in dieser Kategorie einen Beitrag veröffentlicht habe. Aber ich will auch nicht zu viel langweilen, daher hier eine „kurze“ Übersicht der Ereignisse der letzten 9 Wochen. Da ich aktuell nicht unbedingt viel Bock habe, mich über die Covidioten, Impfverweigerer und Demonstranten aufzuregen, habe ich heute eine kleine Auswahl an Computerspielen für dich, die ich in den letzten Wochen so gespielt habe.

Ring Fit Adventure

Ich habe viel trainiert in den letzten Wochen. Mittlerweile habe ich den Ring fast 9300-mal zusammengedrückt, 550-mal Kriegerhaltung 1 und 500-mal die Kriegerhaltung 2 gemacht. Dabei bin ich fast 47 km gelaufen auf der Stelle gelaufen. Ziemlich gut, wie ich finde. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich schon fast 4 kg abgenommen habe. Zusätzlich ist die Menge an Körperfett gesunken und die Menge an Muskelmassen gestiegen, wenn man denn unserer Waage Glauben schenken darf.

Mit der Hauptstory bin ich noch nicht durch. Bin, jetzt glaube ich in Kapitel 16 oder 17 von 24. Dennoch macht es immer noch Spaß. Die Herausforderungen und Übungen werden mehr und intensiver. Ich komme bei dem ein oder anderen Abschnitt schon gut ins Schwitzen. Für mich, bzw. für uns hat sich das echt gelohnt und ich bin auch super stolz auf meine Frau, die das ebenfalls so konsequent durchhält. Sie ist dabei sogar engagierter als ich und hat fast 3h mehr auf der Uhr.

Ring Fit Adventure von Nintendo

Diablo 2: Resurrected

Screenshot Webseite Diablo 2 Resurrected

Ende September kam dann Diablo 2: Resurrected auf den Markt. Ich hatte mich so gefreut, doch am ersten Tag ging leider erst mal nicht viel. Überlastete Server, nervende Spieler, Blizzard schweigt sich aus. Eigentlich alles wie immer. 

In den folgenden Tagen habe ich dann mit ein paar Freunden einige schöne Stunden in der Welt von Sanctuary verbracht und Mephisto, Diablo und Baal mehrere Male den Gar ausgemacht. Einer aus der Gruppe hat es ein wenig übertrieben und uns anderen damit gewissermaßen den Spielspaß verdorben. Hinzu kam auch noch der Release von New World. Einer aus der Gruppe war damit weg und hat sein Interesse an D2R verloren. Auch ging mir das schnelle Überspringen von Inhalten ein wenig gegen den Strich. Ich habe eben nicht wirklich Bock auf 400 Baal Runs, nur weil man schon so weit ist, aber durch das Überspringen der Inhalte nur wenig gelevelt hat.

Diablo 2 Resurrected hat sich somit ziemlich schnell ausgespielt und konnte leider nur kurzzeitig für Vergnügen gesorgt.

Astroneer

Weil D2R nicht funktioniert hat, wir aber ein neues Multiplayer Spiel gesucht haben, sind wir dann bei Astroneer gelandet. Tolle bunte Grafik, Aufbauen einer Basis, sammeln von Ressourcen und das alles ohne Gegner. Entspannend und gleichzeitig eine Möglichkeit, den Alltag mal aus dem Kopf zu bekommen.

Es macht einfach Spaß über den Planeten zu hüpfen und sich an der schonen, bunten Voxelwelt zu erfreuen. Im Multiplayer gleich doppelt so viel. Als wir den großen Truck bauen konnten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Kern des ersten Planeten erreichten.

Denn das ist das Ziel des Spiels. Erreiche alle Kerne der einzelnen Planeten, um die dort erzeugten geheimnisvollen Steine auf dem Trabanten der Sonne zu platzieren.

Noch haben wir nicht alle Steine zusammen, aber wir basteln noch fleißig weiter und erkunden. Immerhin lässt sich auch hier eine automatisierte Produktion aufbauen und es gibt immer mal wieder diverse Events, die zum Weiterspielen animieren.

Astroneer Webseite

The Riftbreaker

Artwork aus dem MediaKit von TheRiftbreaker

Dann, am 14. Oktober wurde The Riftbreaker veröffentlicht. Ein geiles Game – wirklich!

Es geht darum, dass du als Wissenschaftlerin in einem Mech auf einem Alien-Planeten landest und dort Ressourcen sammeln musst, mit dem du ein Portal zurück zur Erde bauen sollst. Natürlich sind nicht alle Ressourcen auf einer Karte vorhanden und so muss man mithilfe des Portals die anderen Gegenden des Planeten erkunden und weitere Materialien sammeln, um schlussendlich das Portal zur Erde aktivieren zu können.

Leider machen es einem die Kreaturen des Planeten nicht so einfach und es gibt immer wieder diverse Ereignisse, in denen Horden von Gegnern kommen, um die Basis zu zerstören. Durch geschickten Basisbau und gut platzierte Türme ist es mal leichter mal schwieriger sich gegen die immer schwerer werden Horden zu verteidigen. Aber nicht nur die Türme helfen hier, auch selbst kann man aktiv in das Kampfgeschehen eingreifen. Dazu verfügt der Mech über diverse Waffensysteme und lässt sich mit der Zeit immer mehr verbessern. Hinzu kommt, dass man mit Strom und Munition ein wenig haushalten muss und auch nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung hat.

Neben der Kampagne gibt es noch einen Herausforderungsmodus. In diesem muss man bis zum Ablauf der Zeit eine Verteidigungsbasis aufgebaut haben, die dem dann folgenden Angriff standhält.

Den Trailer zum Spiel hatte ich hier auf dem Blog geteilt.

Offizielle Webseite von The Riftbreaker

Satisfactory

Dann kam es, wie es kommen musste, ich habe mir erneut Satisfactory angeschaut und mich von meinem Arbeitskollegen dazu hinreißen lassen, nicht nach 10 Minuten schon wieder aufzugeben. Was soll ich sagen, unsere gemeinsame Fabrik hat jetzt schon knapp 50 Stunden Spielzeit und einige coole, kleinere Fabrikkomplexe hervorgebracht.

Leider will der Kollege alles mit Fließbändern durch die Gegen schieben und ich würde gerne mehr Fahrzeuge wie Traktoren einsetzen. Züge haben wir nämlich leider noch nicht. Aber was nicht da ist, kommt ja noch irgendwann. 

Immerhin haben wir vor dem Wochenende die Fabriken für die meisten Grund-Komponenten erstellt und soweit automatisiert wie es uns möglich war. Schade ist nur, dass wir die Fabrik direkt neben die Quellen gebaut haben und nun können wir wohl nicht so leicht, eine neue und größere Fabrik bauen, die dann mehr Ressourcen verarbeitet. Denn mit der Zeit bekommt man bessere Erzförderer, die mehr Ressourcen pro Minute fördern. Damit lassen sich dann natürlich mehr Maschinen betreiben.

Nach dem Abschluss der Pionier und Besiedlungsphase sind wir nun in der Expansionsphase angekommen. Das bedeutet, dass wir nun Zugriff auf die Produktion von Öl und Plastik haben. Damit kommen dann die Computer und alle weiteren Bauteile. Aber auch die Züge sind in Reichweite gerutscht und so können wir hoffentlich bald ein paar coole Zugstrecken aufbauen, um Material und Ressourcen von A nach B zu bringen.

Ich hätte nie gedacht, dass Satisfactory mich doch mal so viel fesseln kann wie es Factorio getan hat.

Offizielle Webseite von Satisfactory

Inside Job

Reptilienmenschen? Wahr. Die Mondlandung? Fake. Für dieses misanthropische Genie und seine chaotischen Kollegen sind weltweite Verschwörungen zweifellos ein Vollzeitjob.

IMDB

Aber wenn das alles nichts ist, dann kannst du dir auch einfach die neue Serie von Netflix anschauen: Inside Job. Schräg und abgedreht. Viel Spaß dabei.

Beitrag 30 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Auffrischungsimpfung

Im Mai wurden wir mit dem Janssen-Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft. Mittlerweile, oder besser gesagt seit einigen Wochen ist es quasi amtlich, dass dieser Impfstoff keinen ausreichenden Schutz gegen die Delta-Variante bietet. Jetzt gibt es seit Wochen die Diskussion, ob wir wirklich müssen und für wen denn ein “Booster” sinnvoll sei, dabei haben das RKI und auch die Bundesregierung (Abschnitt: Für wen empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Auffrischungsimpfung?) mittlerweile klare Aussagen getroffen. Im Mai wurde das Impfangebot auch für die Angehörigen ausgesprochen, die im aktuellen Angebot allerdings nicht mehr enthalten sind. Unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Erst will man sich impfen lassen, doch es gibt nicht genug Impfstoff. Jetzt will und soll man sich impfen lassen, Impfstoff ist genug da, aber man darf nicht oder wird nicht berücksichtigt. Die Möglichkeit nach Deutschland zu fahren besteht zwar, allerdings ist es auch dort nicht einfach, einen Termin zu bekommen.

Beitrag 29 der #100DaysToOffload Herausforderung.

The Billion Dollar Code

Um mich ein wenig von den Ereignissen am Wochenende abzulenken, habe ich mir heute alle vier Folgen der kurz Serie “The One Dollar Code” auf Netflix angeschaut.

Vor ein paar Wochen habe ich davon im CRE-Podcast Folge 222 TerraVision gehört und die Serie stand somit auf der To-do-Liste. Wer mehr über die Hintergrundgeschichte von TerraVision und ART+COM hören möchte, der sollte sich die Serie und den Podcast anhören.

Die Serie ist gut. Wirklich gut. Als ich dann noch gelesen habe, dass diese aus Deutschland kommt und produziert wurde, war ich wirklich überrascht. Gute Schauspieler und eine hervorragende Aufteilung und Erzählung der zwei Zeitstränge.

Mir hat das gut gefallen, wie die Vergangenheit und Gründung von ART+COM dargestellt wurde. Die Probleme mit der damaligen Technik, die Telekom, mit den Leuten aus dem Silicon Valley. Auf der anderen Seite, im Wechsel die Vorbereitung und Durchführung das Gerichtsverfahren gegen Google.

In dem oben erwähnten Podcast CRE222 TerraVision spricht Tim Pritlove mit Pavel Mayer, einem der ehemaligen Entwickler von TerraVision. Sie unterhalten sich über die Entstehungsgeschichte, den CCC und die Technikkultur der 90er-Jahre. Viel Hintergrund Infos die es nicht in die Serie geschafft haben aus Gründen.

Hinweis: Serie vor der Podcast-Folge ansehen. Spoiler-Warnung!

Beitrag 28 der #100DaysToOffload Herausforderung.