Poller-Posse in Kladow

Text von YouTube:

Seit 14 Jahren lebt Simone Herden in Kladow, seit einer Woche ist für sie aber “Ende Banane” – quasi über Nacht wird die kleine Dorfstraße von ihrem Haus von Pollern geteilt, für sie gibt es kein rein- oder rauskommen mit dem Auto. Doch die Bewohner wissen sich zu helfen. Wieso es es jetzt finster wird in Kladow und wo die Vollpfosten eigentlich herkommen? Quelle https://www.youtube.com/watch?v=rMgexLN9wAQ

Man kann netter Nachbar sein, oder einfach nur ein Arschloch.

Brücken nachbauen von Euro-Scheinen

Als die Euro-Scheine damals entworfen wurden, hat man für das Design europäische Brücken gewählt, die sonst nirgends zu finden sind. Man woll halt kein Land bevorzugen oder benachteiligen.

Doch was machen die Niederländern?

Die Niederländer allerdings sind ein ziemlich schlaues Völkchen, und die Leute der niederländischen Stadt Spijkenisse sind noch mal ein Stück schlauer. Denn in der Stadt von Spijkenisse hat man einfach alle Brücke der Euro-Scheine nachgebaut und behauptet nun einfach, dass die Ideen alle aus ihrer Stadt kommen würden.

Beitrag 22 der #100DaysToOffload Herausforderung.

Datenkraken im Netz ausfindig machen

Mit Blacklight gibt es ein einfaches Tool, mit dem sich Cookies, AdTracker, Facebook Pixel und mehr anzeigen lassen. Natürlich ist das Tool nur so gut, wie die Datenbank mit Trackern dahintern. Aber immerhin schon mal ein guter Anfang.

TL;DR: Ein guter Anfang ist Firefox mit uBlock Origin.

Für die, die es eilig haben und nicht lange Artikel lesen wollen, hatte ich hier schon mal meine wichtigen Firefox-Addons aufgeschrieben. Auf themarkup.org gibt es dazu ebenfalls einen guten Artikel, wie man sich ein wenig vor der Verfolgung im Internet schützen kann.

BigBrother Awards 2020

Spannend, unterhaltsam und gut verständlich werden die ‚Oscars für Überwachung‘ (Le Monde) an die größten Datensünder des letzten Jahres vergeben. Eine Jury aus prominenten Bürgerrechtlern verleiht jährlich diesen Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker. Die BigBrotherAwards bewirken viel: Sie machten zum Beispiel Rabattkarten, Scoring, Mautkameras, Farbkopierer und Handyüberwachung als Gefahr für Grundrechte und Privatsphäre bekannt. Sie warnten schon früh vor der Gesundheitskarte, der Steuer-ID und der Vorratsdatenspeicherung. Schon lange vor den Skandalen bei Lidl, Telekom, Bahn und Co. wurden die BigBrotherAwards an diese Konzerne verliehen. Ein Abend der gelebten Politik mit den Mitteln des Theaters, geschliffener Rede, Musik und  Tanz (Quelle: https://media.ccc.de/v/bba20)

Link –> Bigbrother Awards

Die BigBrother Awards aus der Hechelei in Bielefeld sind auf den Seiten des Media CCC verfügbar. Eine schöne Veranstaltung mit interessanten “Gewinnern” ;–)

Viel Spaß beim Anschauen.

Unsupervised Learning – eine Podcast Empfehlung

Seit ein paar Wochen schon höre ich den Unsupervised Learning Podcast von Daniel Miessler – einem Cybersecurity Professional und Autor – und freue mich jeden Montag auf den neuen Newsletter vom ihm. Das schöne am Podcast ist, dass die Folgen komplett als Transkript mit Links auf der Webseite verfügbar sind.

Wer sich für IT-Security und interessante Dinge drum herum interessert, sollte zumindest mal reinhören und sich den Newsletter abonnieren. Es lohnt sich.

Was bisher geschah – Woche 20-38

Newspaper stack image by congerdesign from Pixabay

In dieser Woche gab es außer dem Apple Event am Dienstag und der Erklärung von Zuid- und Noord-Holland zum Risikogebiet eigentlich nicht viel neues.

Rad bin ich nur am Montag und Dienstag gefahren. Mein linkes Knie, bzw. der Muskel im Kniegelenk hat ein wenig geschmerzt und deshalb habe ich mich entschieden, nach der doch recht bewegungsreichen Woche vorher, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Die Fahrzeuge müssen schließlich auch mal bewegt werden. Auch wenn wir sie nicht mehr so viel benutzen wie früher, nur rumstehen lassen geht halt auch nicht.

Apple Event: Time Flies

Das Apple Event am Dienstag war gut. Die neue Apple Watch ist schick, endlich gibt es auch mal andere Farben, und die neuen Solo Loop Armbänder sehen auch sehr schick aus. Was ich bisher so gelesen habe, scheinen die gar nicht so schlecht zu sein.

Das neue iPad Air 4 / 2020 gefällt mir gut. Nicht nur weil es so aussieht wie das iPad Pro, nein, weil es auch schon den neuen Chip bekommen hat der sehr warscheinlich auch im neuen iPhone 12 sitzt und in den ersten Macs mit Apple Silicon. Hinzu kommt, dass mit das iPad Air mit iOS 14 viele schicke Neuerungen bekommen hat. Maus-Unterstützung, ein schickes Keyboard wo man es dran klatschen kann und Apple Pencil unterstützung. Mein Arbeitskollege hat mich dazudie App Fill & Sign von Adobe empfohlen.

Am Tag nach der Konferenz gabs dann Abends die Download von iOS 14 und watchOS 7. Die Widgets in iOS 14 habe ich bisher noch nicht benutzt. Auch bin ich mir nicht sicher ob ich die überhaupt benutzen will. Mein Homescreen ist gefüllt mit den Apps die ich täglich nutze und da kann ich keine 4 oder 8 von auf die Seite 2 verschieben. Auch habe ich die Woche ein paar neue Apps entdeckt, aber dazu später mehr.

Auf BigSur werde ich erstmal verzichten. Da gibt es so viele Neuerungen die mir nicht unbedingt zusagen. Außerdem habe ich gerade erst mein MacBook Air neu aufgesetzt und das hat mich schon genug Zeit gekostete. Da brauche ich nicht noch ein neues OS das auch noch komplett anders aussieht.

Hochzeitstag

Das schönste Ereignis diese Woche aber war unser Hochzeitstag. Auch wenn das mit dem Essen gehen nicht ganz verlaufen ist, wie wir geplant hatten.

Weil wir beide ein wenig faul waren, haben wir uns erst am ABend vorher damit beschäftigt, eine Tisch in einem Restaurant zu reservieren. Und weil wir Sparfüchse sind, haben wir auf dem GutscheinPortal nachgeschaut. Nach einigem hin und her haben wir dann auch tatsächlich was gefunden und gekauft und reserviert.

Am Hochzeitstag dann allerdings, sind wir erstmal prompt zum falschen Restaurant gefahren! Das wäre nicht so schlimm, wenn wir es nicht erst dann bemerkt hätten, als wir mitten in Kijkduin im Sand vor dem geschlossenen BeachClub standen. Zurücklaufen und dann noch mal 10km mit dem Rad durch die Dünen hätte fast eine Dreiviertelstunde benötigt. Also haben wir uns einfach im nächst besten Restaurant einquatiert und mit Burger und Bier den Abend denoch ganz nett ausklingen lassen.

App-Empfehlung der Woche

Diese Woche gibt es keinen so wirklich Aufreger. Abgesehn von Corona gibt es ja auch nicht wirklich was zum aufregen, daher habe ich diese Woche eine App-Empfehlung.

Meine neue Kalender.app ist miCal. Ist kostenpflichtig (€ 2,29 aktuell) und ist wirklich gut. Eine klare Kaufempfehlung! Ich hatte ja erst Fantastical wieder installiert und auch Calenders, die Kalender-App von Readdle. Beide Apps sind gut, jedoch telefonieren sie ein bißchen zu viel nach Hause.

miCal ist von einem deutschen Unternehmen aus München entwicklet und bietet vieles, was die Kalender.app von Apple nicht bietet. Allen voran eine wesentlich bessere Übersicht und Ansicht des Tages, der Woche, des Monats.

Beitrag 21 der #100DaysToOffload Herausforderung.

TikTok und WeChat werden verbannt

The Trump administration will ban WeChat and video-sharing app TikTok from U.S. app stores starting Sunday night, a move that will block Americans from downloading the Chinese-owned platforms over concerns they pose a national security threat. (David Shepardson für Reuters)

Link –> reuters.com

Auf den ersten Blick vielleicht ganz OK. Weil jedoch niemand so richtig weiß, wer das angeblich existierende Abkommen unterschrieben hat und nun Besitzer von TikTok wird, werden die beiden Dienste nun einfach mal für Illegal erklärt.

Was mich dabei stört ist, dass die USA quasi einfach so etwas verbannen können weil es angeblich Daten an die Chinesen liefert, wir hier in Europa aber immer noch nichts unternommen haben, um Facebook und Co daran zu hindern, unsere Daten an die USA zu liefern. Wann verbannen wir Facebook, WhatsApp und Instagram denn endlich mal?

Ganze nebenbei, Facebook wurde jetzt bestraft, dass sie mit Hilfe von Instagram heimlich die Kamera von iPhones benutzt haben um die Nutzer auszuspionieren.