Carstens Blog

Schnelles Internet sieht anders aus

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Genutzt haben die Stellungnahmen bislang reichlich wenig. An den Eckpunkten, mit denen die Regulierungsbehörde Ende des Vorjahres die Debatte eröffnet hatte, hat sich nichts geändert: Der gestern veröffentlichte Entwurf der sogenannten „Telekommunikationsmindestanforderungs-verordnung“ schlägt als Mindestbandbreite im Download weiterhin nur 10 MBit/s vor, im Upload sollen es mindestens 1,3 Mbit/s sein. Zudem soll eine Ausnahmeregelung den Regulierern erlauben, eine niedrigere Bandbreite im Upload sowie eine höhere Latenz als die anvisierten 150 Millisekunden festzulegen, sollten die Kosten für einen Anschluss zu hoch ausfallen.

https://netzpolitik.org/2022/vorschlag-der-bundesnetzagentur-ein-recht-auf-lahmes-internet/

Da lachen ja die Hühner! Kein Wunder, dass die Befragten allesamt nur Spot für die Bundesnetzagentur übrig haben. Und noch dieses Wort „Telekommunikationsmindestanforderungenverordnung“. Das kann sich auch nur eine deutsche Behörde ausdenken.