Was bisher geschah – Woche 21-45

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich in dieser Kategorie einen Beitrag veröffentlicht habe. Aber ich will auch nicht zu viel langweilen, daher hier eine „kurze“ Übersicht der Ereignisse der letzten 9 Wochen. Da ich aktuell nicht unbedingt viel Bock habe, mich über die Covidioten, Impfverweigerer und Demonstranten aufzuregen, habe ich heute eine kleine Auswahl an Computerspielen für dich, die ich in den letzten Wochen so gespielt habe.

Ring Fit Adventure

Ich habe viel trainiert in den letzten Wochen. Mittlerweile habe ich den Ring fast 9300-mal zusammengedrückt, 550-mal Kriegerhaltung 1 und 500-mal die Kriegerhaltung 2 gemacht. Dabei bin ich fast 47 km gelaufen auf der Stelle gelaufen. Ziemlich gut, wie ich finde. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich schon fast 4 kg abgenommen habe. Zusätzlich ist die Menge an Körperfett gesunken und die Menge an Muskelmassen gestiegen, wenn man denn unserer Waage Glauben schenken darf.

Mit der Hauptstory bin ich noch nicht durch. Bin, jetzt glaube ich in Kapitel 16 oder 17 von 24. Dennoch macht es immer noch Spaß. Die Herausforderungen und Übungen werden mehr und intensiver. Ich komme bei dem ein oder anderen Abschnitt schon gut ins Schwitzen. Für mich, bzw. für uns hat sich das echt gelohnt und ich bin auch super stolz auf meine Frau, die das ebenfalls so konsequent durchhält. Sie ist dabei sogar engagierter als ich und hat fast 3h mehr auf der Uhr.

Ring Fit Adventure von Nintendo

Diablo 2: Resurrected

Screenshot Webseite Diablo 2 Resurrected

Ende September kam dann Diablo 2: Resurrected auf den Markt. Ich hatte mich so gefreut, doch am ersten Tag ging leider erst mal nicht viel. Überlastete Server, nervende Spieler, Blizzard schweigt sich aus. Eigentlich alles wie immer. 

In den folgenden Tagen habe ich dann mit ein paar Freunden einige schöne Stunden in der Welt von Sanctuary verbracht und Mephisto, Diablo und Baal mehrere Male den Gar ausgemacht. Einer aus der Gruppe hat es ein wenig übertrieben und uns anderen damit gewissermaßen den Spielspaß verdorben. Hinzu kam auch noch der Release von New World. Einer aus der Gruppe war damit weg und hat sein Interesse an D2R verloren. Auch ging mir das schnelle Überspringen von Inhalten ein wenig gegen den Strich. Ich habe eben nicht wirklich Bock auf 400 Baal Runs, nur weil man schon so weit ist, aber durch das Überspringen der Inhalte nur wenig gelevelt hat.

Diablo 2 Resurrected hat sich somit ziemlich schnell ausgespielt und konnte leider nur kurzzeitig für Vergnügen gesorgt.

Astroneer

Weil D2R nicht funktioniert hat, wir aber ein neues Multiplayer Spiel gesucht haben, sind wir dann bei Astroneer gelandet. Tolle bunte Grafik, Aufbauen einer Basis, sammeln von Ressourcen und das alles ohne Gegner. Entspannend und gleichzeitig eine Möglichkeit, den Alltag mal aus dem Kopf zu bekommen.

Es macht einfach Spaß über den Planeten zu hüpfen und sich an der schonen, bunten Voxelwelt zu erfreuen. Im Multiplayer gleich doppelt so viel. Als wir den großen Truck bauen konnten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Kern des ersten Planeten erreichten.

Denn das ist das Ziel des Spiels. Erreiche alle Kerne der einzelnen Planeten, um die dort erzeugten geheimnisvollen Steine auf dem Trabanten der Sonne zu platzieren.

Noch haben wir nicht alle Steine zusammen, aber wir basteln noch fleißig weiter und erkunden. Immerhin lässt sich auch hier eine automatisierte Produktion aufbauen und es gibt immer mal wieder diverse Events, die zum Weiterspielen animieren.

Astroneer Webseite

The Riftbreaker

Artwork aus dem MediaKit von TheRiftbreaker

Dann, am 14. Oktober wurde The Riftbreaker veröffentlicht. Ein geiles Game – wirklich!

Es geht darum, dass du als Wissenschaftlerin in einem Mech auf einem Alien-Planeten landest und dort Ressourcen sammeln musst, mit dem du ein Portal zurück zur Erde bauen sollst. Natürlich sind nicht alle Ressourcen auf einer Karte vorhanden und so muss man mithilfe des Portals die anderen Gegenden des Planeten erkunden und weitere Materialien sammeln, um schlussendlich das Portal zur Erde aktivieren zu können.

Leider machen es einem die Kreaturen des Planeten nicht so einfach und es gibt immer wieder diverse Ereignisse, in denen Horden von Gegnern kommen, um die Basis zu zerstören. Durch geschickten Basisbau und gut platzierte Türme ist es mal leichter mal schwieriger sich gegen die immer schwerer werden Horden zu verteidigen. Aber nicht nur die Türme helfen hier, auch selbst kann man aktiv in das Kampfgeschehen eingreifen. Dazu verfügt der Mech über diverse Waffensysteme und lässt sich mit der Zeit immer mehr verbessern. Hinzu kommt, dass man mit Strom und Munition ein wenig haushalten muss und auch nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung hat.

Neben der Kampagne gibt es noch einen Herausforderungsmodus. In diesem muss man bis zum Ablauf der Zeit eine Verteidigungsbasis aufgebaut haben, die dem dann folgenden Angriff standhält.

Den Trailer zum Spiel hatte ich hier auf dem Blog geteilt.

Offizielle Webseite von The Riftbreaker

Satisfactory

Dann kam es, wie es kommen musste, ich habe mir erneut Satisfactory angeschaut und mich von meinem Arbeitskollegen dazu hinreißen lassen, nicht nach 10 Minuten schon wieder aufzugeben. Was soll ich sagen, unsere gemeinsame Fabrik hat jetzt schon knapp 50 Stunden Spielzeit und einige coole, kleinere Fabrikkomplexe hervorgebracht.

Leider will der Kollege alles mit Fließbändern durch die Gegen schieben und ich würde gerne mehr Fahrzeuge wie Traktoren einsetzen. Züge haben wir nämlich leider noch nicht. Aber was nicht da ist, kommt ja noch irgendwann. 

Immerhin haben wir vor dem Wochenende die Fabriken für die meisten Grund-Komponenten erstellt und soweit automatisiert wie es uns möglich war. Schade ist nur, dass wir die Fabrik direkt neben die Quellen gebaut haben und nun können wir wohl nicht so leicht, eine neue und größere Fabrik bauen, die dann mehr Ressourcen verarbeitet. Denn mit der Zeit bekommt man bessere Erzförderer, die mehr Ressourcen pro Minute fördern. Damit lassen sich dann natürlich mehr Maschinen betreiben.

Nach dem Abschluss der Pionier und Besiedlungsphase sind wir nun in der Expansionsphase angekommen. Das bedeutet, dass wir nun Zugriff auf die Produktion von Öl und Plastik haben. Damit kommen dann die Computer und alle weiteren Bauteile. Aber auch die Züge sind in Reichweite gerutscht und so können wir hoffentlich bald ein paar coole Zugstrecken aufbauen, um Material und Ressourcen von A nach B zu bringen.

Ich hätte nie gedacht, dass Satisfactory mich doch mal so viel fesseln kann wie es Factorio getan hat.

Offizielle Webseite von Satisfactory

Inside Job

Reptilienmenschen? Wahr. Die Mondlandung? Fake. Für dieses misanthropische Genie und seine chaotischen Kollegen sind weltweite Verschwörungen zweifellos ein Vollzeitjob.

IMDB

Aber wenn das alles nichts ist, dann kannst du dir auch einfach die neue Serie von Netflix anschauen: Inside Job. Schräg und abgedreht. Viel Spaß dabei.

Beitrag 30 der #100DaysToOffload Herausforderung.