Pi-Hole Project

Webinterface-Ansicht eines frisch installierter Pi-hole Project auf dem BananaPi.
frisch installiertes pi-hole web-interface

Ich habe mich endlich mal dazu durchringen können mich mit dem Pi-Hole Project zu beschäftigen. Installiert habe ich das auf meinem leicht verstaubten BananaPi M2-Berry, den ich noch in der Schreibtischschublade rumfliegen hatte.

Schnell hatte ich eine microSD-Karte für das Debian-System gefunden. Nach dem Aufspielen und dem ersten Start gleich mal das root-Passwort ändern. Anschließend habe ich mich ein wenig mit der Netzwerkkonfiguration herumgeschlagen. Nach einigen Versuchen hat es aber geklappt und WLAN sowie ETH0 (Kabel) haben eine statische IP-Adresse. Einzig das WLAN will nach einem Neustart nicht so richtig. Das muss ich immer noch per Hand einmal anstoßen, damit es funktioniert.

Da die Internetverbindung nun vorhanden war, konnte ich das System mithilfe von apt update && apt upgrade auf den neusten Stand bringen. Anschließend habe ich noch ein paar Tools installiert um danach die Installation von pi-hole zu starten.

An dem Punkt, an dem man zur Eingabe der Upstream-DNS Server gefragt wird, empfiehlt es sich, einen Server aus dieser Liste hier zu nehmen: Privacy-Handbuch – DNS & DNSSEC Server –  zensur-freie und vertrauenswürdigen DNS-Server mit No-Logging Policy.

Zum Abschluss habe ich noch die DNS-Einstellungen in meinem Router / Wifi-Mesh-System für den DHCP-Dienst (automatische Vergabe von IP-Adressen) geändert. Hier habe ich für den DNS-Server die IP-Adresse die BananaPi eingetragen. Sobald die angeschlossenen Geräte sich das nächste Mal mit dem Netzwerk verbinden, bekommen sie die neuen Einstellungen zugeteilt. Ab dann laufen alle Anfragen über das Pi-hole-Project und werden gefiltert.

BananaPi M2 Berry auf dem Schreibtisch mit Wurfkabel-Installation
BananaPi M2 Berry

Der nächste Schritt wird sein, dass ich den BananaPi neben meinem NAS installiere. Hier oben auf dem Schreibtisch in der „Wurfkabel“-Installation kann er nämlich nicht bleiben.

Beitrag 27 der #100DaysToOffload Herausforderung.