Was bisher geschah – Woche 21–28

Newspaper stack image by congerdesign from Pixabay
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Hallo, lieber Leser,

der Sonntag ist fast vorbei und ich muss mich ein wenig beeilen, wenn ich den Wochenrückblick heute am Ende der Woche noch fertig schreiben will.  

Es sind schwierige und schlimme Zeiten, die wir aktuell durchleben. Die starken und andauernden Regenfälle haben die kleinen Flüsse in NRW und Rheinland-Pfalz zu reisenden Sturmfluten werden lassen. Mit den Niederlanden zusammen stieg die Anzahl der Todesopfer auf über 200 (1). Keine schöne Bilanz. Dazu kommen hunderte von zerstörten Existenzen. Haus, Hof und Vieh einfach weg. Manche haben wirklich alles verloren. Selbst Freunde von uns sind betroffen und haben jetzt einen leeren Keller. Keine Heizung mehr, kein warm Wasser, keine Waschmaschine, Trockner oder Kühltruhe. Es ist einfach alles kaputt. Wir drücken die Daumen, dass es mit der Versicherung keinen Stress gibt (2). Die drücken sich nämlich ganz gerne mal um die Erstattung der Kosten und erfinden fadenscheinige Gründe, warum man jetzt gerade in diesem Fall nicht zahlen will. “Eine Versicherung will nicht bezahlen, die wollen nur verdienen”, sagte diese Tage noch ein Freund.

Unser Wochenende hingegen war dagegen ziemlich gut. Es ist zwar nicht ganz so verlaufen wie wir uns das vorgestellt haben, aber immerhin doch besser als wir erst befürchtet haben. Neben leckerem Grillgut bei meinen Eltern haben auch wir uns mit vielen Leckereien eingedeckt. Darunter ist ein Spießbraten der satte 3,5 kg auf die Waage bringt. Die Kühlbox war jedenfalls gut gefüllt.

Toll war auch, die Jungs vom Stammtisch mal wieder zu treffen. Es ist doch etwas anderes, wenn man die Menschen in Echt sieht, als immer nur auf dem Bildschirm in einen so mittelguten Pixelbrei. Keine Sorge, wir haben aufgepasst, dass wir alle entweder geimpft, genesen oder getestet sind. 

Heute, bevor wir uns wieder auf den Rückweg in die Niederlande gemacht haben, gab es dann noch einen Besuch bei meiner Schwester. Meine Nichte hat sich so darauf gefreut, dass wir da nicht einfach wieder so wegfahren durften. Nach diversen Runden Schaukeln, Tiere in Büchern erkennen, Rutschen, Trampolin springen und Waffeln mit Eis, war der Nachmittag viel zu schnell vorbei. 

Der Rückweg war viel entspannter und angenehmer als der Hinweg am Freitag. Für die ersten 150 km haben wir am Freitag sage und schreibe drei Stunden gebraucht. Sehr viel Verkehr und um die größeren Städte waren auf den Autobahnen trotz 4 Spuren nur 50 km/h erlaubt. Der Rückweg, wie zuvor erwähnt, viel entspannter und wesentlich weniger Verkehr, sodass wir in Holland durchweg mit 100 km/h gut vorankamen. 

Jetzt beginnt aber erst einmal der Urlaub und wie in einem vorherigen Beitrag angekündigt, will ich erst ein paar Dinge hier im Haus erledigen. Die nächste Woche soll das Wetter noch nicht so gut sein und für kommendes Wochenende ist auch schon wieder Regen angekündigt worden. Das ist allerdings nicht so schlimm, räume ich erst im Haus auf. Außerdem kann meine Laune sich gar nicht verschlechtern, weil ich die ganze Zeit schon an die leckeren Spießbratenbrötchen denken muss! Da läuft einem einfach schon das Wasser im Mund zusammen. Guten Appetit. 

Falls du von der Flutkatastrophe betroffen sein solltest, wünsche ich dir ganz viel Kraft und hoffe, dass sich alles wieder zum Guten wendet. Auf jeden Fall einen guten Start in die Woche und allen Helfern ein großes Dankeschön, das ihr so viel geholfen habt!

Beitrag 2 der #100DaysToOffload Herausforderung.

  1. Hochwasser aktuell: Keine echt Entspannung der Katastrophenlage waz.de) ↩︎
  2. correctiv.org: Im Regen stehen gelassen ↩︎